Neue 3D-Drucktechnologie
Was 3D-Druck heute bei Mikro- und Präzisionsteilen leistet
Besonders kleine oder präzise Bauteile haben es in sich: Funktionalität und Gestaltung werden häufig durch die Machbarkeit beschränkt. Nun eröffnet eine neue 3D-Drucktechnologie neue Anwendungsmöglichkeiten für Prototypen und Serienteile.
Im 3D-Druck geht der Trend zur Fertigung von Serienteilen, auch in der Mikroproduktion. Neue Verfahren ermöglichen hohe Designfreiheit und die Herstellung von Bauteilen, die sonst nicht machbar wären. Ob es gelingt, im 3D-Druck von Photopolymeren eine hohe Genauigkeit verbunden mit hoher Präzision zu erreichen, hängt von mehreren Faktoren ab.
Die Projektions-Mikro-Stereolithografie (PμSL) wurde von Boston Microfabrication (BMF) als Variante des Digital Light Processings (DLP) entwickelt, um deutlich höhere Auflösungen für Mikro- oder Präzisionsbauteile zu erreichen. PμSL verwendet dazu hochpräzise Optiken, welche die Pixelgröße im Projektor je nach System auf 25μm, 10μm oder 2μm fokussieren.
Kleine Pixelgrößen, höhere optische Genauigkeit und geringere Druckertoleranzen der 3D-Drucker von BMF führen direkt zu einer höheren Maßhaltigkeit und Wiederholungsgenauigkeit der Bauteile. Dies eröffnet neue Möglichkeiten der Serienproduktion in optimaler Qualität, etwa in der Mikrofluidik, der Medizintechnik, bei MEMS und in elektronischen Komponenten.
Folgende Punkte werden im Webinar erläutert:
- Wie die neue Technologie der Projektionsmikro-Stereolithografie im Detail funktioniert
- Welche Einsatzgebiete es gibt
- Verschiedene Anwendungsbeispiele aus Medizintechnik, Elektronik und Forschung
- Welcher 3D-Drucker sich für welchen Zweck eignet
- Welche Materialien heute bereits verfügbar sind
Ihr Referent
Steffen Hägele
Sales Manager Europe
BMF Boston Micro Fabrication
Bildquelle: BMF Boston Micro Fabrication