Produktentwicklung
Was 2025 wichtig wird

Von Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler 10 min Lesedauer

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Was in diesem Jahr für Konstruktion und Entwicklung wichtig ist und wichtig wird? Das haben uns Branchenexperten verraten. Ganz klar: Die Themen Digitalisierung und künstliche Intelligenz stehen weiterhin im Fokus.

In immer kürzeren Innovationszyklen technische Produkte entwickeln, die komplex, ressourcenschonend und bereit für die Digitalisierung sind – kein Kinderspiel. Aber es gibt Lösungen.(Bild:  Наталья Косаревич - stock.adobe.com)
In immer kürzeren Innovationszyklen technische Produkte entwickeln, die komplex, ressourcenschonend und bereit für die Digitalisierung sind – kein Kinderspiel. Aber es gibt Lösungen.
(Bild: Наталья Косаревич - stock.adobe.com)

Es war damals ein Paradigmenwechsel: Der Übergang von 2D- zu 3D-CAD vor über 30 Jahren hat nicht nur die Art und Weise verändert, wie Konstruktionszeichnungen erstellt werden, sondern auch die gesamte Herangehensweise an den Design- und Entwicklungsprozess. „Ursprünglich diente CAD dem digitalen Zeichnen, als sich die Industrie von 2D auf 3D umstellte. Es folgten verschiedene Punktlösungen, die sich mit einzelnen Konstruktionsfragen befassten, aber zu unzusammenhängenden Daten und dem Verlust der Konstruktionsabsicht und Assoziativität führten”, so Brian Thompson, Divisional VP und GM, CAD-Segment bei PTC. Heute, in Zeiten der Digitalisierung und künstlicher Intelligenz, bahnt sich ein neuer Schritt an: die KI-gestützte, generative Modellerstellung.

CAD-Software im Wandel

Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die hier zitierten Experten von Autodesk, Dassault Systèmes, PTC und Siemens Digital Industries Software alle einig sind: CAD-Software als eines der wichtigsten Werkzeuge für Konstrukteure und Entwickler ist längst nicht ausentwickelt. Neue Technologien, allen voran natürlich die künstliche Intelligenz in all ihren Ausprägungen, aber auch Simulation, Optimierungswerkzeuge oder immersive Software-Lösungen halten Einzug. „Dieser Wandel hin zu generativer Modellierung bedeutet nicht das Ende der parametrischen Konstruktion, sondern ihre Weiterentwicklung”, so Jan Niestrath, Industry Manager Industrial Machinery, Autodesk.