Kabel und Leitungen
Warum dickere Leitungen oft besser fürs Klima sind

Quelle: Lapp 4 min Lesedauer

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Dickere Leitungen verbrauchen zwar mehr Material, haben aber weniger Leistungsverluste. Damit reduzieren sie langfristig Treibhausgas-Emissionen und Kosten, wie eine Untersuchung von Lapp zeigt. Eine Berechnungsmethode des Unternehmens zeigt, welcher Querschnitt für ein Projekt am nachhaltigsten ist.

Der optimale Leitungsdurchschnitt hängt von mehreren Faktoren ab, wie dem Nennstrom, der Nutzungsdauer und dem Strommix. „Hierauf sollten Unternehmen bei der Auswahl ihrer Leitungen achten“, erklärt Maximilian Christians, Research Engineer Advanced Technology bei Lapp. (Bild:  Lapp)
Der optimale Leitungsdurchschnitt hängt von mehreren Faktoren ab, wie dem Nennstrom, der Nutzungsdauer und dem Strommix. „Hierauf sollten Unternehmen bei der Auswahl ihrer Leitungen achten“, erklärt Maximilian Christians, Research Engineer Advanced Technology bei Lapp.
(Bild: Lapp)

In seiner Ausbildung zum Mechatroniker hörte Maximilian Christians diesen Satz oft: „Wenn Du den Motor anschließt, nimm einfach die dünnste Leitung – das ist billiger und reicht aus.“ Schon damals stellte er sich die Frage: Ist weniger wirklich immer besser? Dünnere Leitungen sparen zwar Materialien und sind in der Anschaffung günstiger, doch sie verursachen höhere Leistungsverluste. Heute ist er Research Engineer Advanced Technology bei Lapp und beschäftigt sich weiterhin mit der Frage, ob das langfristig nicht teurer wird.

In einer Zukunft, die von einem nachhaltigen Wandel geprägt ist, können steigende Energiepreise und CO₂-Abgaben für Anwender zu einem entscheidenden Faktor für effiziente und nachhaltige Entscheidungen werden.

Maximilian Christians, Research Engineer Advanced Technology, Lapp