Wälzlager

Wälzlager ausgezeichnet gezeichnet

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Beispielsweise hat Findling gemeinsam mit einem seiner Kunden eine Werksnorm entwickelt, um genau dieses Know-how zurückzuerlangen. Dafür haben sie sich mit detaillierten Parametern Stück für Stück den genauen Anforderungen an das Lager angenähert. Durch die Werksnorm konnte letztlich die Ausfallursache der bis dato von einem Marktbegleiter eingesetzten Lager aufgezeigt und geeignete Maßnahmen für eine optimale Lösung umgesetzt werden.

Abseits der sonst üblichen anwendungsbezogenen Faktoren gibt es auch genügend Gründe, ein Zeichnungslager einzusetzen. Beispiele dafür sind Montagevereinfachungen durch integrierte Wellen oder vormontierte Baugruppen. Auch Rändelungen an der Mantelfläche des Außenrings für kunst-stoffumspritze Lager werden oft nachgefragt.

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Software zur Lagerauswahl entwickelt

Um dem Kunden schnell und kostengünstig Lösungen anbieten zu können, arbeitet Findling mit unterschiedlichen Tools und Berechnungsprogrammen. So hat das Unternehmen auch eine eigene Software entwickelt, um eine wirtschaftliche Auswahl verschiedener Lagertypen zu gewährleisten: Quickfinder Basic und Quickfinder Professional. Zudem sollen die Programme eine schnellere Kommunikation zwischen Einkauf und Technik ermöglichen.

Zusätzlich zu der Quickfinder-Softwarefamilie besteht auch die Möglichkeit, über normale Berechnungen hinaus, die Wälzlager mit der ISO/TS 16281 zu berechnen. Diese berücksichtigt auch den Einfluss:

  • des Kippwinkels,
  • der eingesetzten Passungen,
  • des Lagerspiels sowie
  • der Spieländerung

durch Pressung und Temperatur auf die Lebensdauer. „Unseren Kunden steht darüber hinaus auch unser Außendienst beratend zur Seite“, so Reinbold. „Bei Bedarf bieten wir zudem eine Anwendungsberatung vor Ort, denn manchmal ist es sinnvoll, die jeweilige Problemstellung direkt am betreffenden Produkt zu erläutern.“

Eine Dokumentation rundet Konstruktionsphase ab

Nach der Entwicklungs- und Konstruktionsphase durchlaufen alle Zeichnungsteile umfangreiche Qualitätsprüfungen, die vom Konstrukteur selbst oder auch in Kundenabsprache festgelegt werden. „Durch die langjährige enge Kooperation mit unabhängigen Instituten und Einrichtungen haben wir auch die Möglichkeit, sehr spezielle Prüfungen für den Kunden durchzuführen“, erklärt Reinbold. Zur Dokumentation des Erstmusterprozesses werden gängige Erstmusterprüfberichte, unter anderem auch nach VDA, angeboten. Oder Findling erarbeitet gemeinsam mit dem Kunden individuell zugeschnittene Dokumente. Für den Bereich Automotive besteht zusätzlich die Möglichkeit der Konformitätsprüfung und Freigabe in der IMDS-Datenbank. (sh)

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