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Wälzlager Wälzgelagerte Kreuzgelenke für den Maschinen- und Fahrzeugbau

| Redakteur: Lilli Bähr

KBT Knapp Wälzlagertechnik fertigt und entwickelt anwendungsspezifische Gelenkkreuzbuchsen sowie Wälzkörper für Kreuzgelenke. Diese werden auf den spezifischen Anwendungsfall hin ausgelegt und detailgenau angepasst.

KBT Knapp Wälzlagertechnik fertigt anwendungsspezifische Gelenkkreuzbuchsen und Wälzkörper für Kreuzgelenke.
KBT Knapp Wälzlagertechnik fertigt anwendungsspezifische Gelenkkreuzbuchsen und Wälzkörper für Kreuzgelenke.
(Bild: Knapp)

Seit über 20 Jahren fertigt, designed und entwickelt KBT Knapp Wälzlagertechnik zusammen mit dem Kunden anwendungsspezifische Gelenkkreuzbuchsen sowie Wälzkörper für Kreuzgelenke. Im Bereich der Kreuzgelenkbuchsen und deren Umgebung verfügt das Unternehmen über jahrzehntelanges Know-How.

Kreuzgelenke, auch Kardangelenke genannt, verbinden zwei Wellen (nicht-fluchtend) miteinander und ermöglichen die Drehmoment-Übertragung über einen sich veränderbaren Winkel der Wellen zueinander. Die Kombination aus Kreuzgelenken und einer Antriebswelle wird als Gelenkwelle oder Kardanwelle bezeichnet, die eine sehr wichtige Maschinenkomponente in der Antriebstechnik darstellt.

Ein Kreuzgelenk oder Kardangelenk ist im Maschinen- und Fahrzeugbau ein gelenkige Verbindung, die zwei nicht-fluchtende Wellen miteinander verbindet. Der Beugewinkel kann während der Drehmoment-Übertragung verändert werden. Die Gelenkwelle oder Kardanwelle dient traditionell zur Drehmoment-Übertragung im Kraftfahrzeug zwischen der Einheit Motor/Getriebe und der Hinterachse des Fahrzeugs. Die Welle überbrückt die relativ lange Distanz. Bei federnden Bewegungen der Hinterachse erfährt das Kardangelenk eine Beugung. Diese unter Drehmoment-Einwirkung verlustfrei auszugleichen, ist die Aufgabe des Kreuzgelenks.

Das Herzstück dieser Kraft- und Momentenübertragung bilden die vier aufeinander abgestimmten wälzgelagerten Gelenkkreuzbuchsen. Diese dickwandig gezogenen Büchsen sind vollrollig bestückt mit endenprofilierten, durchmessersortierten Zylinderrollen (logarithmische Endenprofilierungen). Die gehärteten und in der Laufbahn gefinishten Gelenkkreuzbuchsen sind mit Dreifach-Abdichtung gegen Schmutz von außen gesichert und sollen die Befettung nach innen konstant halten. Zudem soll eine axiale, profilierte PA-Gleitscheibe die Distanz zum Buchsenboden bilden. Dem Umkehrspiel in den Buchsen wird durch Spielminimierung gegebenfalls durch Vorspannung in der Gelenkkreuzbuchse entgegengewirkt.

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