Konstruktion Von der Software bis zum Koloss aus Stahl

Redakteur: Juliana Schulze

Die SKM GmbH aus dem sächsischen Boxberg entwickelt IT-Lösungen, Anlagen und Maschinen aus einer Hand. So konstruierte das Unternehmen einen 36 m langen und 14 m hohen Schwenkkratzer für die Salzindustrie in Sachsen-Anhalt.

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Ein paar Gramm oder auch einige hundert Tonnen wiegen die Produkte, die das Gelände der SKM GmbH im sächsischen Boxberg verlassen. Doch trotz aller Unterschiede haben die von dem mittelständischen Unternehmen entwickelten IT-Lösungen, Anlagen und Maschinen eines gemeinsam: Es gibt sie nicht von der Stange. 15 Ingenieure und rund 40 weitere Fachkräfte führen individuelle Aufträge aus, die bis ins kleinste Detail auf die ganz spezifischen Anforderungen eines jeden Kunden zugeschnitten sind. „Der Kunde sagt, was er braucht, und wir setzen es um“, bringt Lothar Kubitz, geschäftsführender Gesellschafter von SKM, auf den Punkt. Das klingt einfach, ist es aber nicht.

Unikate verbessern Arbeitsabläufe

Schließlich entsteht in dem kleinen Ort nahe Görlitz Spitzentechnologie auf höchstem Niveau. „In der Regel stellen wir Prototypen und Unikate her, die die Arbeitsabläufe in den Werken unserer Auftragsgeber verbessern“, so der Firmenchef. In den letzen Jahren fertigte der Betrieb etwa einen 36 Meter langen und 14 Meter hohen Schwenkkratzer für die Salzindustrie in Sachsen-Anhalt sowie vier riesige Schwingsiebe für Indiens zweitgrößten Stahlproduzenten, der damit Eisenerz nach Körnung sortiert. Wie in einer klassischen Manufaktur liefern Sachsens konstruktive Maschinenbauer selbst bei Großprojekten alles aus einer Hand: Bis zur letzten Schraube planen, bauen, montieren und programmieren die Mitarbeiter die teils gewaltigen Anlagen einschließlich aller Extras und nehmen sie nach Prüfung vor Ort in Betrieb.

Teil 2: Kernkompetenz von SKM

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