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Großgeräte für den Bergbau
Das Know-how des Unternehmens, das sich grob auf die Standbeine S wie Salz, K wie Kohle und M wie Metall stützt, ist eng mit der bergbaugeschichtlichen Tradition der Region verknüpft. Seit über hundert Jahren wird im Lausitzer Revier Braunkohle gewonnen und industriell genutzt. Auch SKM sieht seine Kernkompetenz in der Entwicklung von Großgeräten für den Berg- und Tagebau - etwa Spezial-Kränen, -Baggern, -Ladern, -Schaufelrädern etc. - sowie von intelligenten Fördersystemen für Schütt- und Stückgüter - neben der erforderlichen Programmierung und Prozessautomatisierung. Auf die (Schweiß-) Konstruktionen der Boxberger sind inzwischen aber auch andere Branchen aufmerksam geworden. „Wir sind heute als Lieferant bei vielen Konzernen aus der Fahrzeug-, Bau- und Umweltindustrie gelistet“, freut sich Lothar Kubitz. „Von England bis Russland haben wir zum Beispiel Porenbetonhersteller mit Misch-, Dosier- und Formteilpressanlagen, aber auch kompletten Sortierstrecken ausgerüstet.“ Zum Kundenkreis gehören große Namen wie Vattenfall. Gut ein Drittel der Aufträge wird direkt aus dem Umfeld an Kubitz und sein Team vergeben. Tendenz steigend, wenn zum Beispiel der Tagebau Reichwalde im Osten wie geplant ab 2010 wieder Braunkohle fördert. Ein weiteres Drittel der Bestellungen kommt aus anderen Regionen im Inland, das letzte Drittel aus dem Ausland.
Expansionsziel: Nordrhein-Westfalen
Als mögliches Expansionsziel hat SKM Nordrhein-Westfalen ausgemacht, eine Region, deren industrielle Struktur mit der in Sachsen vergleichbar ist. Insbesondere für Firmen, die im rheinischen Braunkohlerevier zwischen Köln und Aachen im Tagebau, in der Energieversorgung oder in der weiterverarbeitenden Industrie arbeiten, dürften die Nischenprodukte aus der Lausitz interessant sein. „Wir freuen uns aber auch über Kunden aus anderen Branchen, denen wir mit unserer Technik helfen können. Selbst wenn außergewöhnliche Lösungen erforderlich sind.“ In die Projekte fließen zudem neueste Erkenntnisse aus der Wissenschaft ein, schließlich ist SKM durch Kooperationen mit den Hochschulen Dresden, Cottbus, Zittau, Bautzen, Senftenberg und Görlitz technologisch am Puls der Zeit.
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