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Schaltschrank Vier Unternehmen gründen Initiative für Schaltschrankbau

Redakteur: Katharina Juschkat

Eine neue Initiative, bestehend aus Weidmüller, Komax, Zuken und Armbruster Engineering, will ihr Wissen bündeln, um neue Lösungen und Technologien für den Schaltschrankbau anzubieten.

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Vier Unternehmen schließen sich zu einer Initiative für den intelligenten Schaltschrankbau zusammen und decken damit das gesamte Angebot ab.
Vier Unternehmen schließen sich zu einer Initiative für den intelligenten Schaltschrankbau zusammen und decken damit das gesamte Angebot ab.
(Bild: Weidmüller)

Die vier Unternehmen Weidmüller, Komax, Zuken und Armbruster Engineering haben die Initiative „Smart Cabinet Building“ gegründet, eine Gemeinschaft für neue Lösungen im Schaltschrankbau. Die beteiligten Unternehmen sind in verschiedenen Bereichen des Schaltschrankbaus aktiv – mit der gemeinsamen Initiative wollen sie jetzt erstmals ihr Wissen bündeln.

Das Ziel ist es, durch die Vernetzung von Technologie und Expertise über alle Prozessschritte ganzheitliche Lösungen für die heutigen und zukünftigen Herausforderungen im Schaltschrankbau bereitzustellen.

Volker Bibelhausen, Technologievorstand bei Weidmüller

Mithilfe der Digitalisierung kann auch der Schaltschrankbau optimiert werden, so der Gedanke der Initiative – doch dazu braucht es den Blick auf den gesamten Wertschöpfungsprozess. Denn in den einzelnen Schnittstellen zwischen den Prozessschritten ist erhebliches Optimierungspotential versteckt. „Gerade der Schaltschrankbau, mit seinem heute noch hohen Anteil manueller Tätigkeiten, bietet hier sehr erfolgsversprechende Ansätze“, so Komax-CEO Matijas Meyer. Das reiche von der Komponentenauswahl über die Vorfertigung von Kabelsätzen, Betriebsmitteln und Gehäusen bis hin zur assistierten Endmontage und Prüfung vor der Inbetriebnahme.

Die einzelnen Prozessschritte sollen mithilfe von einem digitalen Zwilling miteinander vernetzt werden. Diese vollständige digitale Beschreibung des Schaltschrankes und seiner Komponenten können für die Steuerung der verschiedenen Prozessschritte genutzt werden.

Was die einzelnen Unternehmen beitragen

Weidmüller steuert in diesem Zusammenhang seine Expertise in der automatischen Bestückung und Beschriftung von Klemmleisten sowie manuellen Tätigkeiten ein. Zuken bringt seine Kompetenzen für digitale Entwicklungsdaten ein, die für die automatische Verarbeitung bereitgestellt und auf Komax Maschinen für die vollautomatische Kabelkonfektion genutzt werden, während Armbruster Engineering die Initiative mit seinem langjährigen Know-how in der assistierten Montage ergänzt.

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