3D-CAD-Software Verschiedene native CAD-Formate in einem System verarbeiten

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Ascon Software erweitert das 2D-/3D-CAD-System Kompas-3D um einen neuen Konverter, mit dem sich ab sofort native Bauteil- und Baugruppen-Dateien der führenden 3D-CAD-Systeme interpretieren und bearbeiten lassen. Dienstleister und Zulieferer können so alle 3D-Modelle mit nur einem System bearbeiten

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Ein System für alle: Kompas-3D interpretiert die gängigen 3D-CAD-Formate.
Ein System für alle: Kompas-3D interpretiert die gängigen 3D-CAD-Formate.
(Bild: Ascon)

Kompas-3D von Ascon setzt dem verlustreichen und arbeitsintensiven Schnittstellen-Pingpong mit 3D-CAD-Modellen ein Ende: Neben den bisher bereits vorhandenen Standard-Schnittstellen enthält das System ab sofort einen Konverter, mit dem sich sämtliche Bauteil- und Baugruppenformate der führenden CAD-Anbieter lesen, interpretieren und bearbeiten lassen.

Konstrukteure arbeiten effizienter

Konstruktionsbüros und produzierende Unternehmen können nun alle Datenformate ihrer Kunden in einem effizienten System verarbeiten. Die nativen CAD-Formate von Bauteil- und Baugruppenformaten aus Inventor, SolidWorks, NX und Pro/E lassen sich auf Anhieb problemlos importieren und weiter bearbeiten. Während durch Exporte und Importe über Standardschnittstellen zahlreiche Informationen verloren gehen, die in aufwendiger Nacharbeit manuell wieder hergestellt werden müssen, gelingt dem neuen Konverter ein verlustarmer Import der Geometriedaten.

Spline-Funktion fasst Flächen zusammen

Kompas-3D wird damit zu einer wichtigen Datendrehscheibe zwischen Entwicklern, Zulieferern und Fertigungsbetrieben - mit umfangreichen Möglichkeiten zu effizienter 2D- und 3D-Konstruktion: Neben Parametrik und History unterstützt die Software eine Direktbearbeitung von 3D-Modellen ohne Rücksicht auf die Datenherkunft.

Mit einer neuen Spline-Funktion werden dazu Flächenbereiche zusammengefasst, die gemeinsam als Splines behandelt werden sollen. Ohne Rücksicht auf die Datenherkunft stehen damit alle Möglichkeiten einer professionellen Flächengestaltung zur Verfügung. So kann man schnell Änderungen an importierten Modellen vornehmen, die Oberflächenqualität gelieferter Daten verbessern oder einfach Varianten vorhandener Modelle erzeugen.

Breite Anwendungsmöglichkeiten

Kompas-3D richtet sich als preiswerte Alternative an alle Anwender von 2D- oder 3D-Konstruktionstechniken in der Industrie. Spezielle Funktionskreise für die Blechbearbeitung, Rohrleitungssysteme oder den Stahlbau zeigen die breiten Anwendungsmöglichkeiten. Durch den Leistungsumfang bei bescheidenen Hardware-Anforderungen und niedrigen Wartungskosten rentiert sich der Einsatz der Software Herstellerangaben zufolge selbst für gelegentliche Anwender. (mz)

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