TRIP-Matrix-Composite Verbundwerkstoff aus Stahl und Keramik

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Wissenschaftler aus fünf Fakultäten der TU Bergakademie Freiberg entwickeln gemeinsam neue Verbundwerkstoffe aus Stahl und Keramik.

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TRIP-Matrix-Composite (Bild: Bergakademie Freiberg)
TRIP-Matrix-Composite (Bild: Bergakademie Freiberg)

Dank einer extremen Belastbarkeit sollen diese innovativen Materialien bald für Sicherheitsbauteile in Automobilen sowie für Verschleißteile im Maschinenbau eingesetzt werden. Durch das grundlegende Verständnis und die Nutzung der Variationsmöglichkeiten des Werkstoffsystems bestehend aus austenitischem TRIP-Stahl und MgO-teilstabilisiertem ZrO2 soll eine Eigenschaftsmatrix aufgestellt werden, die bei geringen Abweichungen vom Basissystem den Einsatz in gänzlich unterschiedlichen Anwendungsfeldern eröffnet. Dabei werden vier verschiedene aussichtsreiche und innovative technologische Herstellungsprozesse erforscht: die erzwungene und die aktivierte Infiltration sowie die bildsame Formgebung und Sinterung von kompakten partikelverstärkten Verbundwerkstoffen und von filigranen Wabenkörpern mit Honeycomb-Struktur. Die TRIP-Matrix-Composite sollen auf der Basis von einer MgO-teilstabilisierten ZrO2-Keramik und eines an der TU Bergakademie Freiberg entwickelten austenitischen Stahlguss-Werkstoffes mit TRIP-Effekt erzeugt werden. (qui)

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