Vakuumkomponenten

Vakuum-Erzeuger mit I/O-Link optimieren den Produktionsprozess

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Leckagen frühzeitig erkennen

Einen Mehrwert bietet die Energie- und Prozesskontrolle schließlich auch bei der Wartung der Toolings. Leckagen, hervorgerufen durch sich lösende Verbindungen, schadhafte Verschlauchungen oder Verschleiß an Sauggreifern bei unsachgemäßem Einsatz, werden im Sinne einer Trendanalyse frühzeitig erkannt. Der Anwender kann eine geplante vorbeugende Wartung einleiten, ohne Stillstandszeiten im laufenden Betrieb in Kauf nehmen zu müssen. Toolings, die technisch in Ordnung sind, können nach Abschluss des Produktionsprozesses ins Lager, ohne davor pauschal gewartet zu werden. Geht eine Saugspinne in die Instandhaltung, kommen dieselben Vorteile der Energie- und Prozesskontrolle zum Tragen, wie bei der ursprünglichen Auslegung: Die Ejektoren liefern alle relevanten Daten, um den Zustand des Toolings zuverlässig zu beurteilen, die Instandhaltung zügig abzuschließen und die Saugspinne wieder für den Produktionsprozess vorzubereiten.

Weil die Ejektoren von Schmalz IO-Link fähig sind, ist nun eine durchgängige Kommunikation von der Sensor-/Aktorebene bis zur Steuerung und darüber hinaus bis in die Leitebene möglich – IO-Link ist damit ein wichtiger Treiber für Industrie 4.0-Anwendungen. Schmalz nutzt die Möglichkeit der durchgängigen Kommunikation konsequent und schlägt so die Brücke zwischen effizienten Produkten und optimierten Produktionsprozessen. Das zahlt sich auch für die Anwender aus: Durch intelligente Zustandsüberwachung und vorbeugende Wartung lassen sich die Kosten aufgrund reduzierter Stillstandszeiten der Pressenlinie pro Jahr um bis zu 300.000 Euro senken. (jv)

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