Unterbrechungsfreie Stromversorgung USVs unabdingbar für sichere Windenergieanlagen
Windenergieanlagen müssen für den Ernstfall gewappnet sein, denn wenn Flaute herrscht oder ein Fehler passiert, benötigen die Systeme im Inneren der Anlagen eine zuverlässige Stromversorgung. Die passende USV-Anlage sorgt für Licht im Dunkeln.
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Nach wie vor unterschätzen viele die Bedeutung, die regenerative Energiequellen bereits heute haben. Im Jahr 2009 wurden mehr als 10 Prozent des gesamten Verbrauchs an Wärme, Strom und Kraftstoffen durch erneuerbare Energien bereitgestellt (Quelle: AGEE-Stat). Während die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern rückläufig war, entwickelten sich die erneuerbaren Energien stabil nach oben – ihr Beitrag zum Stromangebot stieg von 4,8 Prozent im Jahr 1998 auf aktuell 16,1 Prozent. Damit hat Deutschland sein Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch bis 2010 auf mindestens 12,5 Prozent zu steigern, bereits 2007 übertroffen.
Windenergie trägt bis 2030 fast 25 % zur gesamten Stromproduktion bei
Nach einem Expertenausblick von Herstellern der unterschiedlichen Stromerzeugungs-Technologien wird die Windenergie bis 2030 fast 25 Prozent zur gesamten Stromproduktion in der EU-27 beitragen. In Deutschland werde hierfür bis 2030 mit einer Verdreifachung, in der EU sogar mit einer Verfünffachung der Windenergie-Kapazitäten gerechnet. Angelika Pullen, Pressesprecherin des Global Wind Energy Council (GWEC) rechnet auch außerhalb Europas mit einem starken Zuwachs an Windenergie. „Wir erwarten, dass die Stromleistung der neu aufgestellten Anlagen in den nächsten fünf Jahren von 38,3 Gigawatt auf 62,5 GW pro Jahr ansteigen und dass im Jahre 2014 die Gesamtleistung bei über 400 GW liegen wird. Unsere längerfristigen Prognosen lassen uns davon ausgehen, dass 2030 weltweit zwischen 25 bis 30 Prozent des Stromverbrauchs durch Windenergie gedeckt werden können.“ Betrachtet man die Ziele Deutschlands bis 2050, sollen sogar 80 Prozent des Strombedarfs von erneuerbaren Energien kommen (BMU).
Der Trend geht zu immer leistungsstärkeren Systemen
Doch von der Planung und Entwicklung über die Errichtung bis zum sicheren und wirtschaftlichen Betrieb werden große Windenergieprojekte von zahlreichen Herausforderungen begleitet: finanziell, rechtlich und natürlich auch technisch. Auf dem Markt für Windenergieanlagen sind heute mehr als 120 Hersteller von Anlagen mit mehr als 100 KW Leistung aktiv. In der Praxis kommen aber weit leistungsfähigere Systeme zum Einsatz, in Deutschland sind 2 MW der Durchschnitt bei Neuinstallationen, die größte Windenergieanlage steht zurzeit in Belgien und hat 7,5 MW Leistung. Und der Trend geht zu immer leistungsstärkeren Systemen. Neue Materialien und Technologien machen Systeme beherrschbar, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären. Die Energie, die dem Wind entnommen werden kann, hängt auch von der Größe der Fläche ab, die er anweht. Deshalb müssen die Rotorblätter möglichst lang sein. Dadurch werden hohe Türme für die Windenergieanlagen erforderlich. Da außerdem die Windgeschwindigkeit mit der Höhe zunimmt, bieten große Türme einen weiteren Vorteil. Mittlerweile sind Höhen von 120 bis 160 Metern einsetzbar. Die Gondel sowie die Rotorspitzen müssen mit Beleuchtungseinrichtungen abgesichert werden, weil sonst tief fliegende Flugzeuge und Hubschrauber gefährdet wären.
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