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Unter Dach und Fach

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Elektromagnet verschließt

Beim elektromagnetischen Antrieb der Dachverriegelung wird an einem Elektromagneten kurzzeitig Strom angelegt, der Verriegelungsmechanismus schaltet und die Abdeckung kann geöffnet werden.

Die dritte Möglichkeit, den Verschlussmechanismus von Hema anzutreiben, sind Pneumatikzylinder. Das Funktionsprinzip ist dasselbe wie bei den Klemmsystemen von Hema: Sie sind offen, solange sie mit Druckluft beaufschlagt werden und klemmen erst, wenn die Pneumatik ausfällt. Die Federbleche der Klemmsysteme verlassen in dem Fall ihre Ruheposition und drücken das Klemmelement auf die Achse.

Pneumatik öffnet

Für die Dachabdeckung bedeutet das: Sie ist ohne Druckluftzufuhr geschlossen und öffnet sich erst, wenn kurzzeitig Druckluft zugeführt wird. Diese schaltet den Mechanismus der Verriegelungen aus der Ruheposition und gibt damit die Abdeckung frei. Die Dachverriegelung wird über die Steuerung der Y-Achse der Maschine angetrieben, eingeplant im Idealfall schon bei ihrer Konstruktion. Die Abdeckung kann je nach Anlage mit bis zu 90 m/min verfahren.

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Hema hat den Verschlussmechanismus für seine Dachabdeckungen entwickelt. Für deren Konstruktion verwendet das Unternehmen Faltenbälge seiner Samurai- bzw. Elastic-Serie aus Spezialgeweben wie z. B. Preotex, Teflon oder Polyur-ethan. Spezielle Beschichtungen schützen zudem die mechanischen Komponenten im Inneren von CNC-Maschinen vor Kühlschmierstoffen, Schmutz, Staub, Ölen und Fetten. Sollen die Dachabdeckungen in der Hochgeschwindigkeitszerspanung zum Einsatz kommen, empfehlen sich die Samurai-Faltenbälge. Sie sind zusätzlich mit Edelstahllamellen ausgestattet, die an der Oberkante der Falten befestigt werden und die Faltenbälge zusätzlich verstärken. Die Lamellen schützen vor „schnellen“, sehr heißen und scharfkantigen Spänen. Alle Materialien, Formen, Verarbeitungsarten und Abmessungen dieser Baureihe lassen sich miteinander kombinieren.

Kundenspezifisch gefertigt

Hema produziert die Faltenbälge kundenspezifisch auf eigens dafür konstruierten Maschinen. Dafür werden zunächst die Falten auf modernen Maschinen maßgenau plissiert und zugeschnitten. Der dauerhafte Verbund des Obermaterials mit den Stütz- beziehungsweise Führungsrahmen geschieht auf vielerlei Weise: Intelligente Verbindungstechniken mit verschweißten oder thermisch verklebten Führungsrahmen zählen zum Standard. Auch laminierte, mehrlagig verklebte Ausführungen gehören zum Programm. Die Führungselemente oder Gleitmaterialen sind genietet, verpresst oder geklebt, die Edelstahllamellen werden mittels Klammertechnik befestigt. Hema dokumentiert und prüft alle Bauteile lückenlos nach DIN EN ISO 9001:2015.

Die neue Dachverriegelung von Hema verbraucht im Vergleich zu Standard-Verschlusssystemen nicht nur deutlich weniger Energie – sie macht auch zusätzliche Technik überflüssig, da sie direkt an die Maschinensteuerung gekoppelt ist. Lars Najorka hat das neue Produkt einem Test auf Herz und Nieren unterzogen und ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Nach über 100.000 Öffnungs- und Schließzyklen funktioniert die Verriegelung immer noch störungsfrei.“ (ud)

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