Safety

Ultraschall-Lösung schützt Anwender bei MRK-Applikationen

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Höhere Produktivität durch Aufbau von Schutz- und Warnfeldern

Das besondere Merkmal des Ultraschall Safety von Mayser sind die beiden sehr kleinen Ultraschallwandler, die flexibel und geometrisch unabhängig von der Elektronik positioniert werden. Sie können direkt auf dem Roboter oder Greifer platziert werden und deren Umgebung flächig und sicher in einem elliptischen Schallfeld überwachen. Sie erfassen dabei selbst kleinste Objekte. Der Aufbau der Auswerteeinheit ermöglicht es, bis zu zwei Ultraschallwandler als Signalgeber anzuschließen, die jeweils ein Schutz- und ein Warnfeld um das Werkzeug und Werkstück aufspannen. Im Warnfeld werden schnelle Bewegungen des Roboters zugelassen. Das erhöht die Produktivität und die Wirtschaftlichkeit. Wenn das Schutzfeld verletzt wird und ein Objekt oder Mensch in das Feld eintritt, wechselt der Roboter zu einer sicheren Verfahrensgeschwindigkeit. Derart verlangsamt, kann der Roboter jederzeit rechtzeitig stoppen, so dass auch bei einer Kollision die zulässigen Kräfte und Drücke nicht überschritten werden. Eine Teach-In-Funktion ermöglicht zudem das Einlernen der kompletten Messumgebung als Standardumgebung. Dadurch reagiert das System nur auf Abweichungen vom Sollzustand.

Berührungsloser Kollisionsschutz wird weiterentwickelt

Neben dem berührungslosen Schutz durch Ultraschall arbeitet Mayser an einem weiterentwickelten berührungslosen Kollisionsschutz, für den ebenfalls eine Zertifizierung gemäß ISO 13849-1 Kategorie 3 PL d angestrebt ist. Durch die Auswertung eines kapazitiven Feldes, das sich bei Annäherung von Personen oder leitfähigen Objekten ändert, wird der Roboter verlangsamt oder gestoppt, bevor es zu einer Kollision kommt. Das bedeutet, dass keine Krafteinwirkung zum Auslösen der schützenden Sensorik nötig ist und Verletzungen damit ausgeschlossen sind. Die Reichweite des Feldes kann individuell angepasst werden, je nachdem, ob in der Applikation eine leichte Berührung oder eine berührungslose Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter gewünscht wird. Eine Verletzungsgefahr soll auch bei Berührungen nicht bestehen. (jv)

* Thomas Wiest, Head of R&D Division: Safety Technology, Mayser

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