IO-Link Safety TÜV SÜD zertifiziert Spezifikation

Von Profibus Nutzerorganisation e.V 2 min Lesedauer

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Die IO-Link Community hat einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung von IO-Link Safety erreicht: Der TÜV SÜD hat die IO-Link Safety Spezifikation V1.1.4 erfolgreich geprüft und offiziell zertifiziert.

IO-Link Safety jetzt zertifiziert – das TÜV SÜD-Siegel ebnet den Weg für den sicheren Praxiseinsatz.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
IO-Link Safety jetzt zertifiziert – das TÜV SÜD-Siegel ebnet den Weg für den sicheren Praxiseinsatz.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Zertifizierung durch eine unabhängige Prüfstelle markiert den Abschluss der Entwicklungsphase von IO-Link Safety und ermöglicht nun die Einführung marktreifer Produkte. Als erstes offiziell benanntes IO-Link Safety-Test Center hat der TÜV SÜD bereits mit der Prüfung von IO-Link Safety-Mastern und Devices begonnen. Erste zertifizierte Produkte werden in Kürze am Markt verfügbar sein.

IO-Link Safety ist die sicherheitstechnische Erweiterung der bewährten IO-Link-Technologie und ermöglicht – ganz im Sinne des IO-Link-Konzepts – eine durchgängige Integration in bestehende Automatisierungs- und Sicherheitsstrukturen. Bereits in der Konzeptphase wurde die Spezifikation vom TÜV SÜD sowie vom Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) positiv bewertet. Auf Basis der Proof-of-Concept-Ergebnisse wurde die Spezifikation gemeinsam mit der zugehörigen Test-Spezifikation konsequent zur Produktreife weiterentwickelt.

IO-Link Safety setzt auf Third-Party-Zertifizierung

Im Gegensatz zum herkömmlichen IO-Link setzt IO-Link Safety auf eine Third-Party-Zertifizierung. Hersteller müssen ihre Produkte in einem anerkannten Test-Center prüfen lassen – ein zusätzlicher Schritt zur Sicherstellung höchster Qualitäts- und Sicherheitsstandards.

Buchtipp: Die neue EU-Maschinenverordnung

Das Buch vermittelt einen schnellen Überblick über die Neuerungen in der EU-Maschinenverordnung. Es weist auf wichtige Änderungen bei der praktischen Anwendung des Regelwerks hin und zeigt die notwendigen innerbetrieblichen Anpassungen in der Konstruktion und Dokumentation auf. Dazu werden digitale Dokumente wie der Guide der Europäischen Kommission, Volltexte einschlägiger EU-Verordnungen, Interpretationspapiere und Arbeitshilfen zur Verfügung gestellt.

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Mit über 20.000 verfügbaren IO-Link-kompatiblen Produkten und weltweit mehr als 500 Herstellern bietet IO-Link ein dynamisches Ökosystem, das ideale Voraussetzungen für eine rasche Marktdurchdringung von IO-Link Safety schafft. Die offene Architektur ermöglicht die einfache Integration in alle gängigen SPS-, DCS- und IoT-Systeme.

Gerade bei funktionaler Sicherheit sind die Entwicklungskosten hoch – umso wertvoller ist es, dass mit IO-Link Safety nur ein einziger, leicht umsetzbarer Kommunikationsstandard unterstützt werden muss. Da IO-Link Safety Devices ohne Änderung in allen Automatisierungssystemen weltweit eingesetzt werden können, rechnet die Community mit einer raschen Etablierung und einem schnellen Marktwachstum.

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