Kunststoffe

Tragbare Lösung

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Neuland für Konstrukteure

Es war das erste Mal, dass das Team begann, mit expandiertem Polypropylen, auch EPP genannt, zu arbeiten. Die Chancen sahen jetzt viel besser aus, die ehrgeizigen Vorgaben der Entwicklung erfüllen zu können. Mit dem elastischen Kunststoffschaum würde man vermutlich auch den Motor so dämpfen können, dass er seine Vibrationen nicht an die Pumpe übertragen konnte.

Das Entwicklerteam begann umgehend damit, mit dem CAD-System die Bauteile quasi im Raum anzuordnen und die verbliebenen Zwischenräume mit dem Schaummaterial zu „füllen“. Doch spätestens jetzt wurde es klar, dass man einen Partner braucht, der über entsprechende Erfahrungen im Umgang mit dem EPP-Material verfügt. Beim Spezialist für Partikelschäume, der RUCH NOVAPLAST im badischen Oberkirch, fanden die Medela-Leute die passende Unterstützung in allen Fragen der Konstruktion und der späteren Serienfertigung der Formteile.

Emil Erdrich von RUCH NOVAPLAST: „Die „Schaumfüllung“ zwischen den Komponenten muss nämlich so intelligent auf einzelne Formteile aufgeteilt werden, dass die Bauteile möglichst einfach in ihrer Lage fixiert werden, die Montage erleichtert wird und man natürlich mit möglichst wenigen Schaumteilen auskommt. Außerdem müssen die Schaumteile fertigungsgerecht ausgelegt werden. Hier konnten wir die Medela-Mannschaft mit unserer langjährigen Erfahrung bestens unterstützen. Wir waren aber auch überrascht, wie schnell die Kollegen mit der neuen und eher intuitiven Konstruktionsmethode klar kamen.“ (Mehr Infos wenn Sie weiterlesen)

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