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Fünf Tipps für die Antriebstechnik

Quelle: Pressemitteilung 4 min Lesedauer

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Was können Konstrukteurinnen und Konstrukteure tun, um das Festsetzen von Kupplungen zu verhindern? Wie lässt sich Elektrokorrosion an Wälzlagern vermeiden und welche Kriterien sollten Lagerstellen stets erfüllen? Diese und viele weitere Tipps zur Antriebstechnik finden Sie hier.

Finden Sie die fünf Unterschiede? Welche Seite ist besser konstruiert?(Bild:  Maul Konstruktionen)
Finden Sie die fünf Unterschiede? Welche Seite ist besser konstruiert?
(Bild: Maul Konstruktionen)

Bei rotierenden Teilen ist es wichtig, diese eindeutig und sicher zu lagern. Zum Beispiel kämmen Zahnräder in Getrieben nur sauber, wenn die Achsen im richtigen Abstand und Winkel zueinanderstehen. Christoph Stancel von Maul Konstruktionen (einem Spezialist für Getriebe und Verzahnungen) hat folgende Tipps für Sie, welche die Gestaltung von Lagerstellen erleichtern:

  • Ein passendes Lagerkonzept wählen: Fest-Los-Lagerung, schwimmende Lagerung oder angestellte Lagerung. Auch die axiale Positionierung bedenken. Insb. bei fliegender Lagerung möglichst große Stützweite.
  • Passendes Lager wählen: Wälzlagertypen gibt es viele, teils auch integrierbar in die Baugruppe wie Nadelhülsen. Gleitlager können geschmiert oder ungeschmiert/intrinsisch geschmiert sein – gerade bei kleinen Lasten bis ca. 1.000 rpm auch aus Kunststoff. Bei niedriger Last- und oder Zyklenzahl kann das Gleitlager auch ohne extra Bauteil in vorhandene Bauteile konstruiert werden.
  • Montagefasen für Wälzlager vorsehen. Bei der Montage den Ring schieben, der gerade montiert wird. Montierbarkeit der Lager und Bauteile beachten. Im Zweifelsfall Montagereihenfolge im CAD oder einem Druck-Modell durchspielen.
  • Zentrierungen von Bauteilen, die Lagerstellen aufweisen, zueinander vorsehen. Eine Verschraubung ist keine Zentrierung. Ein Absatz/eine Zentrierstelle pro Zentrierung reicht. Toleranzketten möglichst mit wenigen Bauteilen.
  • Lagerschultern nur so hochziehen, dass diese nicht an der Dichtung oder am anderen Ring schleifen.
  • Toleranzen an den Lagerstellen gezielt vergeben: Rundlauf in Bezug auf die zweite Lagerstelle oder einen Funktionsträger des Bauteils (z. B. Verzahnung). Passungen an Anwendung, Wellendurchmesser und Lastzustand anpassen: z. B. Schiebesitz für Prototypen. Lagersitze gehärtet und geschliffen.
  • Falls nötig: Dichtung nicht vergessen.

2. Drehverbindung: Beständig, aber kostengünstig lagern

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