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Sicherheitsgerichtete Lösungen einfach zusammenstellen
Selbst sicherheitsgerichtete Lösungen lassen sich mit der neuen Stecktechnik von Sirius Innovationen einfach zusammenstellen. Hierzu müssen lediglich zwei Schütze mit einem so genannten Safety-Verbinder miteinander verbunden und mit einem Sicherheitsschaltgerät des Typs Sirius 3TK28 ergänzt werden. Eine solche Lösung im zeilenorientierten Aufbau kann dann Performance Level e gemäß ISO 13949-1 bzw. SIL3 nach IEC 62061 erfüllen.
Durch einfaches Stecken der einzelnen Komponenten lassen sich zeitsparend individuelle Abzweige zusammenstellen. Noch geringeren Aufwand und gleichzeitig noch weiteren Platz im Schaltschrank versprechen die Kompaktabzweige Sirius 3RA6, die ebenfalls zum neuen Systembaukasten angeboten werden.
Einfache Diagnose von Verbraucherabzweigen möglich
Ein gutes Beispiel für den schnellen Umgang mit der Gerätegeneration sind die Schütze Sirius 3RT2. Hier sind die häufig notwendigen Hilfsschalter bereits integriert. Anwender sparen sich damit einen zusätzlichen Bestell- und Montagevorgang.
Zum Aufbau von Direkt-, Wende- und Stern-Dreieck-Schaltungen gibt es aufsteckbare Funktionsmodule. Die Funktionsmodule mit integrierter Steuerlogik und Zeiteinstellung gibt es signaltechnisch für die standardmäßige Parallelverdrahtung zur Steuerung, aber auch mit Anbindung über Aktor-Sensor-Interface (AS-Interface) und IO-Link. Damit wird außerdem eine einfache Diagnosemöglichkeit geschaffen, um in der Maschinen- und Anlagensteuerung jederzeit eine Störung in den Verbraucherabzweigen zu lokalisieren.
Verbindungsbaustein verbindet Schütz und Leistungsschalter
Solche Verbraucherabzweige lassen sich mit Sirius Innovationen einfacher aufbauen als bisher. Denn durch die Stecktechnik sind Kabelverbindungen passé. Zum Beispiel übernimmt ein spezieller Verbindungsbaustein die Verbindung von Schütz und Leistungsschalter. Nach unten lässt sich direkt ein Überlastrelais bzw. ein Stromüberwachungsrelais aufstecken. Auf diese Weise lassen sich wichtige Informationen, wie sie in der Automatisierung bisher nicht verfügbar waren, einfach in Klartext anzeigen. Beim Anschluss über IO-Link gehört zum Beispiel die Betriebsart, die Hand- bzw. Vor-Ort-Steuerung, eine fehlende Hilfs- bzw. Hauptspannung oder ein Gerätedefekt zum Diagnoseumfang.
Abzweige mit Halbleiterschützen und Sanftstartern zusammenstellen
Besonders einfach ist die Diagnose auch deshalb, weil die neue Generation der Sirius-Schaltgeräte vollkommen in die Programmiersoftware Step7 eingebunden ist. Das bedeutet für Anwender: Erstmals wird in dieser Kombination auf einfache Art eine anlagenweite Diagnose bis zur letzten Komponente auf Feldebene realisiert.
Das einfache Stecken von kompletten Verbraucherabzweigen geht bei dem neuen Baukastensystem über Standardschütz-Anwendungen hinaus. Vielmehr lassen sich ebenso Abzweige mit Halbleiterschützen und sogar Sanftstartern zusammenstellen.
Das zeigt die einfache Handhabung und hohe Flexibilität der neuen Gerätegeneration bei der Standardisierung. Auch die Einsatzgrenzen wurden erweitert - Sirius Innovationen deckt in der Baugröße S00 nun einen Leistungsbereich bis 7,5 kW ab und in S0 bis 18,5 kW – beides gilt für die Anwendung im 400-V-Netz.
Auch das Zubehör wie Hilfsschalter oder Funktionsmodule zum Anbau an Schütze sind einheitlich für beide Baugrößen S0 und S00. Dadurch wird die Planung sowie die Montage vereinfacht und die Lagerkosten werden reduziert.
Einbindung von CAx-Daten erleichtern den täglichen Umgang
Die Geräte der Sirius Innovationen erfüllen eine Vielzahl weltweit geforderter Normen wie IEC, UL, CSA bzw. CCC und sind deshalb überall auf der Welt einsetzbar. Hinzu kommt, dass Siemens umfangreiche CAx-Daten (Computer-Aided x) bereitstellt. Diese können in Engineering-Programme und Warenwirtschaftssysteme übernommen werden, was den täglichen Umgang mit den unterschiedlichsten Niederspannungs-Schaltgeräten zusätzlich erleichtert.
All das macht deutlich, dass mit Sirius Innovationen eine wichtige Stufe auf dem Weg zur vollkommenen Automatisierung erklommen wurde, und zwar durch Einfachheit in Verbindung mit Robustheit und Zuverlässigkeit.
Hannover 2010, Halle 9, Stand F58
*Ralf Damm betreut das Produkt Business Development für Control Components bei Siemens.
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