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municHMotorsport, das Münchener Team
Christoph Knollmüller Director Chassis municHMotorsport: „Seit 2005 unter dem Namen FHM-Racing Team gegründet läuft das Team mittlerweile unter dem Namen municHMotorsport um sich der Namensänderung der Fachhochschule in Hochschule München an zu passen.
Das Team besteht derzeit aus 50 Studenten, die aus verschiedensten Fakultäten wie Fahrzeugtechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik, BWL und vielen weiteren kommen.
Unser Ziel ist es ein Auto zu entwickeln, um unser Team, die Hochschule München sowie unsere Sponsoren entsprechend zu vertreten. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Formula Student Germany Event in Hockenheim im August. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir zusammen mit unseren starken Partnern ein gutes Ergebnis einfahren werden.
Und jedes Jahr konstruieren die angehenden Maschinenbauer dafür einen neuen Rennwagen: Wir beginnen mit einem weißen Blatt. Und dann heißt es Entwürfe zeichnen, Sponsoren finden, Teile fertigen, den Bordcomputer programmieren, den Budgetplan im Auge haben, das Auto zusammenschrauben und es immer weiter verbessern.“
Ohne Sponsoring geht`s nicht
Von den Hochschulen werden die Teams gefördert, indem Räumlichkeiten, Einrichtungen und Maschinen unentgeltlich genutzt werden können. Der Bau oder die Beschaffung von Bauteilen oder Software müssen aber über andere Kanäle organisiert werden.
Andreas Schindler TeamChassis/Package: „Durch den ständigen Praxisbezug können wir mehr Kompetenzen entwickeln als uns dies in unserem Studium möglich wäre. So können wir durch die großartige Unterstützung der Hochschule Komponenten aus Carbon wie das Monocoque und Verkleidungsteile, aber auch elektronische Bauteile wie Kabelbaum und Platinen, sowie Dreh- und Frästeile bei uns selbst fertigen und haben über die Jahre das nötige Know-how aufgebaut.
Schindler weiter: „Die Herausforderung für die Teams besteht darin, einen Prototypen zu konstruieren und zu bauen, der diesen Anforderungen am besten entspricht. Zur Ermittlung des besten Fahrzeugs bewertet zum einen eine Jury aus Experten der Motorsport-, Automobil- und Zulieferindustrie jede Konstruktion, jeden Kostenplan und jede Verkaufspräsentation im Vergleich zu den konkurrierenden Teams. Zum anderen beweisen die Studenten auf der Rennstrecke in verschiedenen Disziplinen, wie sich ihre selbstgebauten Boliden in der Praxis bewähren.“
Das zeitliche Engagement des Teams ist dabei sehr beachtlich: Zusammen mit ihren betreuenden Professoren blickt die Gruppe auf acht arbeitsreiche Monate zurück. Bis zu zwölf Stunden täglich verbringen die Studentinnen und Studenten mit der Konstruktion und Entwicklung der Rennwagen – eine große Leistung neben Studium, Nebenjob und Privatleben.
Der Aufwand lohnt sich jedoch auf jeden Fall, so Christoph Knollmüller: "Praxisnäher und projektbezogener als bei municHMotorsport geht es eigentlich nicht mehr." Da nicht nur der Bau der Rennwagen wichtig ist, sondern ebenso die Vermarktung oder das Marketing, findet sich für jeden eine passende Wirkungsstätte. Neue Mitglieder werden übrigens "in der Famlie", wie die Studierenden das municHMotorsport-Team selbst nennen, immer gern gesehen. (kommendes Thema: 3Dconnexion unterstützt weltweit Teams mit 3D-Mäusen)
Artikelfiles und Artikellinks
Link: Alles zu 3D-Mäusen
Link: Was ist Formula Student?
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