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Stromversorgung

Stromüberwachung maximal modularisiert

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Die Entwicklung von Mico Pro – nachgefragt bei Manuel Senk

Manuel Senk ist Teamleiter Business Development & Global Sales Support bei Murrelektronik.
Manuel Senk ist Teamleiter Business Development & Global Sales Support bei Murrelektronik.
(Bild: Murrelektronik)

Wie kam es zur Entwicklung des Stromüberwachungssystems Mico Pro?

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Mit den klassischen Mico-Modulen sind wir seit vielen Jahren in Maschinen und Anlagen vertreten. Wir haben im engen Dialog gemeinsam mit unseren Kunden erarbeitet, was heute sehr gut funktioniert und Potenzial zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung geschaffen. Darum war es für uns ein großer Ansporn, einen weiteren Schritt zu machen und mit Mico Pro eine neue Generation von Stromüberwachungssystemen zu entwickeln. Sie behält wesentliche Prinzipien wie das patentierte Auslöseverhalten nach dem Grundsatz „so spät wie möglich, so früh wie nötig“ bei, trägt aber auch dem Trend der Modularisierung Rechnung.

Welche Aspekte waren Ihnen bei der Entwicklung besonders wichtig?

Wir haben uns entscheidend von der Frage leiten lassen, welchen Nutzen wir den Anwendern des Produktes bieten. Wie wir es schaffen, ihm einen echten Mehrwert und einen Vorteil mitgeben zu können. So haben wir auf der rein technischen Seite die Überwachungstechnologie, die hinter Mico steckt, für Mico Pro nochmals intensiv weiterentwickelt. Zugleich haben wir fokussiert daran gearbeitet, unseren Kunden eine Lösung anzubieten, die den Platzbedarf im Schaltschrank deutlich reduziert und mit der er in Punkto Bedienbarkeit und Handling den geringsten Aufwand hat. Aufgrund der Modularität kann Mico Pro exakt auf die in der Kundenanwendung benötigte Kanalzahl zugeschnitten werden – das spart neben dem bereits erwähnten Platz auch Geld.

Der Kunde spart also Platz im Schaltschrank – welche Vorteile bringt ihm das?

Ihm bietet sich, wenn man alle Aspekte zusammenfasst, die Möglichkeit, mit Mico Pro seine Schaltschrankinstallation zu entflechten und zu optimieren – und dabei in Punkto Auslöseverhalten die optimale Lösung zu haben. So lassen sich ungeplante Maschinenstillstände auf ein Minimum reduzieren.

Und verglichen mit anderen 24-V-Überwachungssystemen?

Ein großer Pluspunkt von Mico Pro ist die integrierte Potenzialverteilung mit vollständiger 0-V-Anschlussebene. Sie trägt ganz erheblich zu einem Sinken der Gesamtkosten und des Platzbedarfes bei. Die hohe Varianz an einstellbaren und fest eingestellten Modulen mit einem, zwei oder vier Kanälen sorgt für eine hohe Flexibilität. Dass Mico Pro Auslöseströme bis zu 20 A überwacht, ist eine Besonderheit und öffnet die Tür zu Applikationen mit hohen Lasten. Außerdem ist es möglich, über einen kaskadierten Aufbau zweistufige Überwachungssysteme mit voller Selektivität zu realisieren.

Wo ist es sinnvoll, Mico Pro einzusetzen?

Diese Frage lässt sich vergleichsweise einfach beantworten, denn Mico Pro ist das ideale Stromüberwachungssysteme für die 24-V-Ebene und damit praktisch überall dort die richtige Lösung, wo 24-V-Schaltnetzteile zum Einsatz kommen.

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