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Sensorik „Stets zum Nutzen unserer Kunden“

Der Sensorexperte in der Automatisierungstechnik Leuze präsentiert sich­ im neuen Gewand. Ulrich Balbach, CEO von Leuze, erklärt, welche Aspekte bei der Neugestaltung im Vordergrund standen, worin er die Stärken seines Unternehmens sieht und warum Safety für Leuze so wichtig ist.

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„Die langjährige Erfahrung beim Einsatz sicherheitstechnischer Anwendungen und umfangreiche Kenntnisse zu Normen und Standards bilden die Basis für unsere Safety-Lösungen“, erklärt Ulrich Balbach, CEO von Leuze.
„Die langjährige Erfahrung beim Einsatz sicherheitstechnischer Anwendungen und umfangreiche Kenntnisse zu Normen und Standards bilden die Basis für unsere Safety-Lösungen“, erklärt Ulrich Balbach, CEO von Leuze.
(Bild: Leuze electronic)

Leuze electronic tritt seit diesem Jahr in der Kommunikation nicht mehr mit dem Zusatz „electronic“ auf, sondern schlicht als Leuze. Weshalb dieser Schritt?

Als das Unternehmen Leuze electronic im Jahr 1963 gegründet wurde, stand schon alleine der Begriff Elektronik für Innovation. Das liegt inzwischen weit über 50 Jahre zurück. Heute ist jedem Kunden und Anwender selbstverständlich klar, dass in unseren Sensoren Elektronik verbaut ist. Jetzt soll alleine der Name der Marke in seiner Schlichtheit bereits für höchste Innovationskraft stehen.

Wie sehen Sie das Unternehmen heute?

Aufgrund seiner über 50-jährigen Erfahrung ist Leuze ein echter Experte in den Sensor-Applikationen der Automatisierungstechnik. Leuze ist ein Hochtechnologieunternehmen, ein Innovationstreiber. Doch wir sind nicht nur alleine deshalb innovativ, weil wir neue Technologien entwickeln. Für uns bedeutet Innovation, die Technik so zu gestalten, dass für unsere Kunden ein konkreter Nutzen bezogen auf ihre spezifische Applikation entsteht. Diese Fähigkeit kombiniert mit unserem tiefgehenden Applikations-Know-how in unseren Fokusindustrien – dies macht unsere Stärke aus. Daraus folgt, wie ich einen Sensor bauen muss im Hinblick auf seine Performance, sein Design und seine Bedienung, immer mit dem Anspruch höchstmöglicher Benutzerfreundlichkeit und Integrationsfähigkeit. Diese Innovationen entwickeln wir zielorientiert und stets zum Nutzen unserer Kunden. So setzen wir häufig neue technologische Maßstäbe, die uns am Markt differenzieren und an den Grenzen des Machbaren liegen.

Der Experte – Ulrich Balbach

Dipl-Ing. Ulrich Balbach leitet seit acht Jahren als CEO den Sensorexperten in der Automatisierungstechnik Leuze. Nach dem Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität Darmstadt und ersten beruflichen Stationen in Wissenschaft und Beratung, trat er im Jahr 1998 ins Unternehmen ein. Auf seinem Weg an die Unternehmensspitze sammelte er zuvor über zehn Jahre Erfahrung als Leiter des Geschäftsbereichs Optosensorik. Heute leitet Ulrich Balbach in einem global agierenden Unternehmen mit 21 Niederlassungen weltweit über 1200 Sensor People, wie die Mitarbeiter von Leuze genannt werden.

Ist diese Differenzierung Ihr Erfolgsgeheimnis?

Wäre sie ein Geheimnis, würde ich es hier wahrscheinlich nicht preisgeben. Aber man kann schon sagen, dass das gesamte Unternehmen Leuze auf eine konsequente Differenzierungs- und Fokussierungspolitik ausgerichtet ist. Nur so machen wir unsere Kunden in einer sich ständig wandelnden Industrie dauerhaft erfolgreich. Das ist für uns Unternehmensphilosophie, Leuze-Markenversprechen und Zielsetzung zugleich.

Sie sprachen gerade von Fokussierung. Worauf fokussieren Sie sich denn?

Die beste, innovativste Technik nutzt nichts, wenn sie die Bedürfnisse des Kunden nicht trifft. Deshalb konzentrieren wir uns auf unsere Fokusindustrien, in denen wir ein tiefgreifendes, spezifisches Applikations-Know-how aufgebaut und langjährige Erfahrung haben. Diese technologischen Kompetenzen, zielgerichtet angewandt auf die relevanten Industriesegmente, ließen globale Applikationsschwerpunkte entstehen. So zum Beispiel im Bereich Safety.

Das heißt, Sie sehen sich als Safety-Experte?

Wir sehen uns nicht nur so – wir sind ein Safety-Experte und zuverlässiger Partner für effiziente Sensorlösungen. Zu unserem Safety-Portfolio zählen sowohl Safety-Komponenten, Safety-Services als auch Safety-Lösungen für den kompletten Maschinenlebenszyklus.

Stichwort Safety-Lösungen. Was versteht Leuze konkret darunter?

Die langjährige Erfahrung beim Einsatz sicherheitstechnischer Anwendungen und umfangreiche Kenntnisse zu Normen und Standards bilden die Basis für unsere Safety-Lösungen. Kern jeder Safety-Lösung sind die von uns qualifizierten Sicherheitskonzepte. Für jede Safety-Lösung werden die Anforderungen durch unsere professionellen Safety-Consultants erfasst und die Lösung an das jeweilige Anlagen-Layout individuell angepasst. Dabei begleiten wir die Projekte bis hin zur sicherheitstechnischen Abnahme der Safety-Lösung vor Ort.

Für jede Safety-Lösung werden die Anforderungen durch unsere professionellen Safety-Consultants erfasst und die Lösung an das jeweilige Anlagen-Layout individuell angepasst.

Dipl-Ing. Ulrich Balbach, CEO Leuze.

Welche ist Ihre jüngste Entwicklung im Bereich der Safety-Komponenten?

Jüngste Safety-Innovation ist unser „Smart Process Gating“, eine platzsparende Zugangssicherung an Förderstrecken, für die wir auch mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurden, zum Beispiel dem GIT Sicherheit Award 2019. Grundsätzlich überzeugte Leuze aber von Anfang an im Bereich Arbeitssicherheit durch richtungsweisende Erfindungen wie zum Beispiel die Entwicklung der ersten Sicherheits-Lichtschranke überhaupt.

Ist die Konzentration auf Safety der Grund, warum Sie im Erscheinungsbild immer gelber werden?

Unsere Leuze-CI-Farbe ist und bleibt rot. Aber Sie haben richtig bemerkt: Wir nehmen die Farbe gelb und den Begriff „Safety at Leuze“ zunehmend in unsere Außendarstellung und Kommunikation auf, um unseren Kunden und dem Markt unsere große Bandbreite von Produkten und Dienstleistungen im Bereich Arbeitssicherheit zu zeigen. „Safety at Leuze“ steht stellvertretend für ein hervorragend abgestimmtes Produkt-Portfolio, tiefe Erfahrung in der Safety-Beratung, im Engineering und Design von Safety-Solutions sowie unserem breiten Angebot an Safety-Dienstleistungen. Und das alles rund um Bereiche unterschiedlichster Typen von Maschinen und Anlagen.

Smarte Komponenten

Industrie 4.0 ermöglicht neue Funktionen wie Rezepturwechsel, Formatumstellung oder vorausschauende Wartung. Die hierfür erforderlichen Sensordaten werden meist nicht für die eigentlichen Automatisierungsaufgaben benötigt und daher selten bereitgestellt. Mit dem Dual-Channel-Prinzip von Leuze machen Sensoren erstmals Daten getrennt und je nach Kundenforderung verfügbar. Ingo Baumgardt, Director Product Center Auto ID + Machine Vision bei der Leuze electronic GmbH + Co. KG erklärt, was sich hinter diesem Prinzip verbirgt, für welche Automatisierungsanwendungen es sich eignet und wie hoch der Integrationsaufwand dafür ist.

Bislang sprachen wir von Innovationen im Bereich Safety. Sicher haben Sie auch in anderen Bereichen Neuentwicklungen?

Ja, natürlich: Leuze hat allein in den letzten 10 Jahren weit über 200 Patente angemeldet. Das zeigt, dass wir ständig innovativ unterwegs sind und bestrebt, für unsere Kunden einen Mehrwert zu schaffen, der sie in ihrer spezifischen Applikation noch effizienter und erfolgreicher macht. Beispielsweise mit der Contrast Adaptive Teach (CAT) haben wir jüngst ein komplett neues Funktionsprinzip in der schaltenden Sensorik entwickelt. Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich hierbei um ein Referenzprinzip, das auf bewegte, sich ändernde Oberflächen wirkt. In der Verpackungstechnik ist dies das Förderband. Ein weiteres Beispiel für unsere Innovationskraft ist der weltweit erste Kombi-Gabelsensor überhaupt. Er vereint die Vorzüge der Licht- mit der Ultraschall-Variante und rundet damit das Gabelportfolio von Leuze ab. Das sind nur die zwei jüngsten Innovationen, auf die noch viele weitere folgen werden. Und natürlich nicht zu vergessen das Dual-Channel-Prinzip für die Sensorkommunikation, für das wir als Enabler der Konstruktion ausgezeichnet worden sind.

Was zeichnet aus Ihrer Sicht Leuze besonders aus?

Wir Sensor People stehen für Entschlossenheit und Leidenschaft für technologischen Fortschritt und Wandel. Gemeinsam mit unseren Kunden schaffen wir die Innovationen von morgen und machen sie in einer sich ständig wandelnden Industrie dauerhaft erfolgreich. Ihr Erfolg ist unser Antrieb. Das war in der Vergangenheit so und das wird auch in der Zukunft so sein.

Vielen Dank Herr Balbach.

 

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