Kunststoff Sterilisierbares Polypropylen für medizinische Anwendungen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Medizintechnische Teile aus dem hitzestabilisierten Polypropylen Proteus LSG HS PP von Quadrant widerstehen wiederholten Dampf- und Autoklav-Sterilisationszyklen.

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OP-Tray aus Proteus LSG HS PP (Bild: Quadrant EPP)
OP-Tray aus Proteus LSG HS PP (Bild: Quadrant EPP)

Ermöglicht wird dies durch die Wärmeformbeständigkeitstemperatur (HDT) von über 149 °C (> 300 °F) bei einem Druck von 0,455 MPa (4,55 bar). Das Material ist in hohem Maße gegen Reiniger, Desinfektionsmittel und verschiedene Lösungsmittel beständig, wodurch es sich besonders für OP-Trays, Behälter und Instrumententeile eignet, die in verschiedenen medizinischen Anwendungen eingesetzt werden. Solche Teile lassen sich auf Grund ihrer Komplexität und der Notwendigkeit eines hochviskosen Kunststoffs nur selten spritzgießen. Proteus LSG HS PP von Quadrant ist in Plattenform erhältlich; der Fertigungsprozess umfasst einen proprietären Wärmebehandlungsprozess. Dieser sorgt für eine höhere HDT, eine verbesserte Verarbeitbarkeit und eine optimale Formbeständigkeit. In Anwendungen, in denen eine geringere Temperaturbeständigkeit, aber dennoch eine hohe Beständigkeit gegen wiederholte Sterilisationszyklen gefordert ist, eignet sich das Material als kostengünstige Alternative zu Polyphenylensulfon (PPSU). (qui)

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