Wälzlager Stehlager senken Kosten für Sägewerksbetreiber

Durch den Einsatz von Timken Stehlagereinheiten mit Massivgehäuse konnte das schwedische Unternehmen Derome Timber AB die Wirtschaftlichkeit und Produktivität in einem seiner Sägewerke nachhaltig steigern. Die Timken Lager erreichen hier die mehr als sechsfache Lebensdauer der früher eingesetzten Lager eines anderen Herstellers.

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Die Nomo Kullager AB empfahl dem schwedischen Sägewerk Derome Pendelrollen-Stehlager mit Massivgehäuse von Timken. Diese werden mittlerweile seit mehr als zwei Jahren im Sägewerk eingesetzt.
Die Nomo Kullager AB empfahl dem schwedischen Sägewerk Derome Pendelrollen-Stehlager mit Massivgehäuse von Timken. Diese werden mittlerweile seit mehr als zwei Jahren im Sägewerk eingesetzt.
(Bild: Nomo Kullager)

Derome hatte in der Vergangenheit Probleme mit den am Ende eines Kettentransportsystems verbauten Lagern in seinem Sägewerk in Veddige an der schwedischen Westküste. Das Transportsystem ist Teil einer Maschine, mit der Baumstämme zur Weiterverarbeitung umgedreht werden. Dabei fallen die sehr schweren Stämme aus 50 cm Höhe auf das Transportband und verursachen beim Aufprall heftige Stoßbelastungen. Im Zusammenspiel mit den klimatischen Bedingungen (die Maschinen stehen im Freien) und starker Kontamination bedeutet dies eine echte Bewährungsprobe für die Lager. Die früher verwendeten Lager aus Gusseisen hielten diesen Belastungen meist nur drei bis vier Monate stand. Dann waren ihre Gehäuse beschädigt oder gebrochen und Schmutz ins Innere gelangt, so dass die Stehlager ausgetauscht werden mussten.

Schlägen und Stürzen widerstehen

Eine Lösung für das Problem fand die schwedische Nomo Kullager AB, ein Importeur von Timken-Produkten. Das Unternehmen empfahl als Alternative Pendelrollen-Stehlager mit Massivgehäuse von Timken. Diese Lager wurden für schwierigste Einsatzbedingungen entwickelt, sollen aufgrund ihrer massiven Stahlgehäuse Schlägen und Stürzen widerstehen und eine Fehlausrichtung von bis zu ±1,5° aufnehmen. Zudem sind die Standfüße maschinell bearbeitet, so dass die Ankerplatten fest am Gehäuse anliegen und nur eine einmalige Wellenausrichtung erforderlich ist.

Timken-Stehlager seit zwei Jahren in Betrieb

Die Timken-Lagereinheiten sind inzwischen seit mehr als zwei Jahren im Derome Sägewerk in Betrieb. „In dieser Zeit haben sie fehlerfrei funktioniert und sehen weiterhin sehr gut aus“, sagt Viktor Mattsson, Vertriebsmitarbeiter bei Nomo in Götheborg. „Für uns bedeutet diese mehr als sechsfache Lebensdauer einen erheblichen Vorteil, denn so konnten wir die Zeiten für Reparatur und Austausch auf ein Minimum bringen”, bestätigt Dan Bertilsson, Head of Maintenance im Derome Sägewerk. Das Unternehmen will nun nach und nach alle bisher eingesetzten Lagereinheiten durch die widerstandsfähigen Stehlager von Timken ersetzen.

Ausstattung für eine einfache Montage

Die Lager mit Massivgehäuse sind für Wellen mit 40 bis 180 mm ausgelegt und je nach Anforderung mit verschiedenen Gehäusetypen erhältlich. Bei der Dichtung kann der Anwender unter Labyrinthdichtungen (Dupont Teflon) und Dreifach-Lippendichtungen (Nitril oder Urethan) wählen. Gefräste Standfüße, Gewindeabzieherbohrungen, Schwarzoxid-Innenringe und zahlreiche Arretierungsmöglichkeiten für Wellen sollen für eine problemlose Montage sorgen. Optionale Stahlabdeckungen schützen die Rollenlager zusätzlich gegen Verschmutzungen, die in manchen Branchen, darunter der Forstwirtschaft, typisch sind. (sh)

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