Spanneinheit Spannen und Antreiben in einem

Quelle: Ortlieb 3 min Lesedauer

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Mit einer neuen stationären Spanneinheit kombiniert Ortlieb lineare Antriebslösungen und Spanntechnik. Damit lassen sich Werkstücke elektrisch einspannen. So wird die Spanntechnik Industrie 4.0-kompatibel.

Macht die mannlose Werkzeugspannung mit gezielter Überwachung und Steuerung möglich: die Spanneinheit Vle von Ortlieb Präzisionssysteme. (Bild:  Ortlieb)
Macht die mannlose Werkzeugspannung mit gezielter Überwachung und Steuerung möglich: die Spanneinheit Vle von Ortlieb Präzisionssysteme.
(Bild: Ortlieb)

Die neue stationäre Spanneinheit XVle42 der Ortlieb Präzisionssysteme kombiniert Spann- und Antriebstechnik ein einer Einheit. Vor allem in der automatisierten Fertigung und Montage ist damit eine mannlose Werkzeugspannung mit gezielter Überwachung und Steuerung möglich. Zusätzlich können Anwender Energie und Kosten sparen, da die elektrische Antriebstechnologie beim Vle42 wirtschaftlicher ist, als die Überwachung durch Pressluft.

Installiert in die Werkzeugmaschine lässt sich mit der VLE42 Spannkraft, Spannkraftregelung, Position und Werkstücklage elektronisch kontrollieren und individuell anpassen.

Die Spanneinheit dient zum Spannen von Standard-Spannköpfen der Größe 42/32 mit einer Kraft von bis zu 100 kN. Der Spannzustand wird durch ein optisches Feedback über verschieden farbige LEDs signalisiert. Dabei ist eine Kraftsteuerung und Kraftregelung möglich. Das heißt, installiert in die Werkzeugmaschine lässt sich mit der VLE42 die Spannkraft, die Spannkraftregelung, Position und Werkstücklage elektronisch kontrollieren und individuell anpassen.

Dabei erfolgt der Aufbau der elektronisch individuell anpassbaren Spannkraft und die Überwachung der Spannstellung entweder indirekt über die Stromregelung des Servomotors oder optional über Kraftsensoren im Futterkörper. Diese Spannkraft wird reibschlüssig über die Selbsthemmung im Planeten-Wälzgetriebe (PWG) gehalten, auch bei ausgeschaltetem Servomotor.

Hohe Tragzahlen garantiert

In der Vle42 kommt eine Asca-Servospindel von Ortlieb der Variante P913 53x1 zum Einsatz. Das heißt, Spindelsteigung und Hub sind immer gleich. Die PWG kombiniert Gewindespindel und Planetengetriebe. Das garantiert hohe Tragzahlen im Vergleich zu herkömmlichem Gewindespindeln mit ähnlichen Abmessungen. Doch nicht nur das: Darüber hinaus bedeutet dies auch einen deutlich geringen Verschleiß.

Bei der Vle42 bewegen sich Spindel, Anschlussflansch und Kegelbüchse linear nach oben und unten, je nach Drehrichtung der Mutter. Zum Spannen muss sich die Kegelbuchse nach oben bewegen, damit der Spannkopf zusammengedrückt wird. Hierbei hält der Mitnehmer den Spannkopf in seiner Position. Um auch längere Teile zu spannen, zum Beispiel bei der Bearbeitung von Stangen, haben Spindel und Anschlussflansch bei der Vle42 eine durchgehende Bohrung.

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In Industrie 4.0-Lösungen integrieren

Die elektronisch individuell anpassbare Spannkraft am Werkstück kann auf Wunsch noch während des Bearbeitungsprozesses über Servocontroller überwacht und bei Bedarf korrigiert werden. Auch die Lage des Werkstücks gegenüber der Anlagefläche am Spannmittel lässt sich optional kontrollieren. Die Messung erfolgt dabei über die induktiven bzw. kapazitiven Sensoren im Futterkörper. Er ist zur Erkennung der oberen Stellung/Endlage verbaut. Sobald die Stellung von der Kegelbuchse erreicht wird, schaltet die Steuerung ab und der Motor bleibt stehen. Der Sensor hat durch seine Schließer-Funktion zusätzlich eine Funktionsabfrage. Die Spanneinheit Vle ist also ideal geeignet für eine Industrie 4.0 Integration.

Sowohl stationär als auch mobil einsetzen

Die Vle42 Spanneinheit eignet sich sowohl für den stationären als auch und mobilen Einsatz. Als Spannmittel zum stationären Spannen eignet sich die Einheit für

  • Werkstücken in Bohr-, CNC-Fräs- und Bearbeitungszentren
  • in automatisierten Montageplätze und
  • halbautomatisierten Handarbeitsplätzen

Mobile Anwendungen sind

  • automatisierte externe Beladung durch Roboter oder
  • automatisiertes Handling von Paletten.

Besonders für die Serienfertigung eignen sich die Spanneinheiten.

Auch Sonderlösungen sind bei Ortlieb kein Problem. Denn mit einer guten Mischung aus jungen, dynamischen sowie erfahrenen Mitarbeitern mit langer Betriebszugehörigkeit bietet Ortlieb Flexibilität und schnelle Reaktionszeiten. (ud)

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