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Stahl wirtschaftlich impulsschweißen

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Fahrzeugtechnik-Entwickler Greiner schweißt schneller Stahl

Drei Monate lang hat der Fahrzeugtechnik-Entwickler Greiner GmbH mit Sitz in Neuenstein die neue Mega Puls Focus mit bisher verwendeten Schweißstromquellen in der alltäglichen Praxis verglichen. Das Ergebnis: Produktion gesteigert und Kosten eingespart. Bei gleich eingestellter Drahtvorschubgeschwindigkeit konnten die Schweißer der Firma Greiner mit dem Schweißprozess Focus Puls rund 15 % schneller schweißen als bisher und problemlos einen deutlich höheren Drahtvorschub erreichen. Der Schweißer konnte dank des hochkonzentrierten Lichtbogens die Qualität der erzeugten Schweißnaht hoch halten und überflüssiges a-Maß reduzieren, das er zuvor aus Gründen der Sicherheit erzeugt hatte. So konnte er deutlich schneller schweißen. Zudem war die Abbrandzone oberhalb der Schweißnaht im Vergleich zum konventionellen Sprühlichtbogen etwa 20 % weniger ausgeprägt.

Kostengünstiger produzieren

Beim Familienunternehmen Greiner werden jährlich etwa 2.500 kg Stahldraht pro Gerät verschweißt. Allein durch die Steigerung des Drahtvorschubs von 12,5 auf 14,0 m/min (sichere Annahme) kann Greiner pro Jahr einen vierstelligen Eurobetrag pro Schweißarbeitsplatz einsparen. Zusammen mit Einsparungen, die sich bei Energie- und Materialverbrauch ergeben, kann jetzt Greiner pro Schweißarbeitsplatz seine Kosten jährlich um über 2.700 Euro verringern und dabei die Produktivität von Schweißern um 15 Prozent steigern. Das Arbeiten mit der Mega Puls Focus erbrachte für Greiner also klare Wettbewerbsvorteile. (jup)

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