Spritzguss Spritzguss per WIT weiterentwickelt

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Der türkische Automobilzulieferer Teklas hat die Wasser-Injektionstechnologie (WIT) für den Spritzguss von Kunststoffen, mit der die Herstellung hohler Bauteile möglich ist, intensiv weiterentwickelt.

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Komplexe Rohre aus Ultramid im WIT-Verfahren hergestellt (Bild: BASF)
Komplexe Rohre aus Ultramid im WIT-Verfahren hergestellt (Bild: BASF)

Teklas fertigt medienführende Leitungen für die automobile Großserie aus Ultramid A3HG6 WIT der BASF. Diese glasfaserverstärkte Ultramid-Type ist ein eigens für die WIT entwickeltes Polyamid 66, das zu guten Innen- und Außenoberflächen führt und die hier geforderte hohe Chemikalienbeständigkeit bietet. Die neuartigen Rohre, die Teklas derzeit für fast alle großen europäischen Fahrzeughersteller entwickelt, ermöglichen die individuelle Führung von Kühlwasser, Luft und Öl im Motorraum. Mit dem WIT-Verfahren kann eine Vielzahl von Rohrformen und -kombinationen mit unterschiedlicher Wanddicke und hoher Komplexität hergestellt werden. Der Einsatz von Kunststoffrohren anstelle der schwereren Metallrohre führt nicht nur zur Gewichtsreduktion des Fahrzeugs, auch die teuren Anlagen zur Metallbearbeitung entfallen. (qui)

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