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Obwohl die Passfederverbindung hinsichtlich Überlasten sehr vorteilhaft ist, genügt sie bei hochdynamischen Antrieben ohne weitere Maßnahmen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Lebensdauer und Spielfreiheit. Bei häufigen Lastwechseln gibt es außerdem Probleme mit Reibkorrosion (Passungsrost).
Reibschluss wird erst nach der eigentlichen Montage realisiert
Die für die Passfederdimensionierung maßgebende DIN 6892 weist für wechselnde Beanspruchungen erhebliche Abminderungsfaktoren aus, welche für die oben beschriebenen Einsatzfälle zu inakzeptablen Lebensdauern führen würden. In dieser Hinsicht sehr viel günstiger sind Pressverbindungen, welche bei konventioneller Bauweise (Übermaßpassung) aber erhebliche Probleme bei der Montage und Demontage bereiten.
Da bei gehärteten Verzahnungen Fügetemperaturen oberhalb von 180°C nicht zulässig sind, scheiden traditionelle Pressverbindungen in vielen Fällen von vornherein aus. Obwohl demnach beide Verbindungen Nachteile aufweisen, führt die Überlagerung beider Wirkprinzipien (Formschluss + Reibschluss) unter bestimmten Randbedingungen dennoch zu einer optimalen Lösung, d.h. Formschluss für Überlasten und Reibschluss für die Spielfreiheit.
Die unverzichtbare günstige Montage und Demontage ist dadurch sichergestellt, dass der Reibschluss erst nach der eigentlichen Montage realisiert wird. Möglich wird dies durch die „ATLANTA-Schrumpfscheiben-Lösung“, die über eine radiale Verformung von außen eine Pressung in der Wirkfuge erzeugt. Diese Pressung eliminiert auch das Spiel beim Lastrichtungswechsel und die Neigung zu Reibkorrosion. (Wenn Sie mehr wissen wollen lesen weiter)
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