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Legierungen für jede Anforderung
Die Gussteile können aus verschiedenen Kupfer- und Aluminiumlegierungen hergestellt werden. Je nach geplantem Einsatzbereich und Anforderungen bieten sich unterschiedliche Werkstoffe für den Kokillenguss an.
Kupfer bildet die Basis für alle Messing-, Alu-Bronze- und Sonderlegierungen. Als Basismaterial überzeugt Kupfer vor allem durch seine positiven Eigenschaften wie gute Lötbarkeit und seine hohe elektrische Leitfähigkeit, die es auch in den Legierungen beibehält. Das besonders leitfähige Kupfer wird vor allem in der Elektrotechnik häufig verwendet. Gleiches gilt auch für Messing. Die Kupfer-Zink-Legierung zeigt sich zudem noch ausgesprochen korrosionsbeständig gegenüber zahlreichen Chemikalien und besitzt hervorragende Gießeigenschaften. Messing hat sich daher als vielseitiger Werkstoff im Maschinenbau durchgesetzt.
Bronzelegierungen mit einem Kupferanteil von mehr als 60 % weisen im Vergleich zu anderen Kupferlegierungen die höchste Korrosionsbeständigkeit auf. Kommt ein Aluminium-Anteil von etwa 10 % hinzu, sind sie zudem besonders leicht: Bis zu 15 % weniger Gewicht bringen diese Alu-Bronze-Legierungen auf die Waage. Gleichzeitig weisen sie eine doppelt so hohe Festigkeit, Streckgrenze und Zugfestigkeit auf. Das macht die Aluminium-Bronzen zu Konstruktionswerkstoffen, die im Pumpen-, Maschinen- und Apparatebau zunehmend an Bedeutung gewinnen. Auch für Mischkonstruktionen sind diese Legierungen bestens geeignet, da sie sich gut schweißen lassen.
Reine Aluminium-Legierungen hingegen überzeugen vor allem durch ihr geringes Gewicht. Sie eignen sich für verwinkelte, dünnwandige, druckdichte und schwingungsfeste Gussstücke.
So unterschiedlich die Materialien, welche Krause für die Produktion der Gussteile bereithält, so verschieden sind auch die Anforderungen und Wünsche der Kunden. Jede Produktion ist anders, jeder Auftrag individuell. Und nicht immer ist die vollständige Neukonstruktion einer Maschine das Ziel. Auch die Weiterentwicklung bestehender Geräte macht einen Großteil der Anforderungen aus.
Die Konstrukteure der Gießerei beraten ihre Kunden stets kompetent und mit einem realistischen Blick für das Machbare und wirtschaftlich Sinnvolle.
Prototypen, Klein- und Großserien
Um die neuen Bauteile testen zu können, werden häufig Prototypen der Gussteile benötigt. In diesem Fall lässt das Unternehmen durch einen Partner eine entsprechende Sandform herstellen, aus der einmalig gegossen werden kann. Der so produzierte Prototyp ist voll einsatzfähig und kann vom Kunden ausgiebig getestet werden. Gleichzeitig bleiben die Kosten für den Prototyp gering und der Entwicklungsprozess wirtschaftlich.
Auch in der Serienproduktion zeigt sich das Familienunternehmen flexibel. So können Gussteile mit einer Größe von bis zu 350 mm und einem Gewicht zwischen 20 g und 15 kg in Kleinserien von 20 Stück bis hin zu größeren Mengen von 20.000 Stück produziert werden. Abhängig von der Geometrie des Teils sind Wandstärken schon ab 2,5 mm realisierbar. Die Produktion findet dabei ausnahmslos in Deutschland statt und wird nicht ins Ausland ausgelagert. (qui)
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