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Elektromobilität

Solarenergie für das Auto – aufgeladen in weniger als einer Stunde

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Batteriespeichersystem erfasst aktuellen Energiefluss

Die Funktionsweise des Batteriespeichersystems basiert auf dem Kompensationsprinzip. Ein elektronischer Zähler erfasst am Netzknoten des Kunden den aktuellen Energiefluss. Wird mehr regenerative Energie erzeugt als aktuell verbraucht, wird der Speicher mit exakt dieser Energie geladen, sodass keine Einspeisung ins Netz erfolgt. Ist die Energieerzeugung niedriger als der Bedarf, wird der Speicher entsprechend entladen. Erst wenn die Batterie ganz voll oder leer ist, erfolgt ein Ausgleich der Energiedifferenz aus dem Netz.

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Das Batteriemanagementsystem mit Echtzeit-Zellüberwachung sorgt zeitgleich für eine anforderungsgerechte Dimensionierung des Batteriespeichers. „Mit der kabellosen Datenübermittlung zwischen jeder Zelle und der Steuerung über die Gleichstromleitung der Batterie erhält der Kunde nicht nur einen genau auf seine Bedürfnisse abgestimmten Speicher, sondern spart auch noch bares Geld“, erläutert Roppelt.

Volle Ladung in nur einer Stunde

Sieve kann mit seinem voll geladenen Tesla eine Reichweite von 400 km erzielen. Zur Sicherheit lädt er das Fahrzeug etwa alle 300 bis 350 km, also mehrmals täglich, auf. Beim Anschluss an ein herkömmliches Stromnetz müssen für einen kompletten Ladevorgang rund acht Stunden einkalkuliert werden – ein Grund, warum sich immer noch wenige Fahrzeughalter für ein Elektroauto entscheiden. Spontane Fahrten oder schnelle Ladevorgänge sind fast nicht möglich, sollte die Batterie gerade zur Neige gehen. Mit dem Batteriespeichersystem, das eine Schnellladung unterstützt, kann man dagegen in nur etwa einer Stunde das Auto vollständig „betanken“ und so die, zum Beispiel durch eigene Solaranlagen, erwirtschaftete Energie nun für das Elektroauto nutzbar machen.

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