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Solarautos machen erfinderisch
Beim gemeinsamen Projekt beweisen die Partner Weitblick: „Das Projekt soll einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Elektroband für die zielgenaue Anwendung in Fahrzeugen leisten – unter Berücksichtigung des jeweiligen Einsatzortes und Maschinendesign bei unterschiedlichen Fahrzyklen“, erklärt Tietz. „Die Forschungsergebnisse rund um das Solarmobil können wir ideal nutzen, um uns im Bereich Elektromobilität noch besser aufzustellen.“
Im E-Mobility Center Drives, dem Forschungs- und Testlabor des Unternehmens in Bochum, verwerten die Stahl-Fachleute das gewonnene Wissen direkt. Auch SolarCar-Teammitglied Spychalski von der Hochschule Bochum weiß aus Erfahrung: „Autos, die nur mit der Sonne als einziger Energiequelle auskommen müssen, machen erfinderisch. So kommen wir dem Autobau der Zukunft einen großen Schritt näher, was zum Beispiel Leichtbau und Energiceffizienz angeht.“
Sonnenauto geht bei Solarmobil-WM an den Start
Bald wird das Kraftzentrum des Sonnenautos zum ersten Mal wirklich beansprucht: Im Oktober rollt es bei der Weltmeisterschaft der Solarmobile 3.000 Kilometer vom australischen Darwin nach Adelaide und stellt sich dabei einem echten Härtetest (www.worldsolarchallenge.org). In den Vorjahren hat das deutsche Team, das gegen neun internationale Mannschaften an den Start geht, bei der Australien-Rallye immer gut abgeschnitten und eine Reihe von Auszeichnungen für Idee, Geschwindigkeit und Design ihres Sonnenmobils eingeheimst. Jetzt heißt es Daumen drücken, damit das neue Modell mit dem revolutionären Elektroband-Konzept wieder gut abschneidet. (mz)
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