Berechnungs-Software Softwarepaket EFD ist auf die Bedürfnisse des Konstrukteurs zugeschnitten

Redakteur: Stefanie Michel

Bisher war die Produktoptimierung mit Hilfe der Software CFD (Computational Fluid Dynamics) kompliziert, denn das Programm enthält Unmengen an physikalischen und numerischen Details mit Schnittstellen für selbstprogrammierte Add-Ins und die Bedienung erweist sich als schwierig. Doch es geht auch leichter: Flomerics bietet mit der Strömungssoftware EFD („Engineering Fluid Dynamics“) ein Softwarepaket an, das auf den Bedarf und die Kenntnisse des Konstrukteurs, seinen Sprachgebrauch und seine Hardwareressourcen zugeschnitten ist.

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Flomerics erfüllt mit der Strömungssoftware EFD („Engineering Fluid Dynamics“), zwei grundlegende Anforderungen des Marktes. Erstens: mit EFD.Pro für Pro/ENGINEER und EFD.V5 für CATIA V5 ist die Software zu 100% in das CAD-System integriert. Mit EFD.Lab bietet Flomerics zusätzlich ein Produkt mit Schnittstellen zu weiteren gängigen CAD-Systemen wie Inventor und Siemens NX an. Die Strömungssimulation basiert aufgrund der EFD-Technologie auf dem Positivmodell und eine Extrahierung des Strömungsraumes für die Berechnung entfällt.

Zweitens: die Vernetzung erfolgt völlig automatisch und viel benutzerfreundlicher als bei konventionellen CFD-Programmen. Vom Konstrukteur wird kein spezifisches Know-how der numerischen Mathematik verlangt. Die Software nutzt klare Begriffe wie Wand, Einlauf und Auslauf, um die physikalischen Bedingungen für eine Simulation zu beschreiben. Die Datenübernahme erfolgt über die üblichen Neutral- und vielen Nativformate. EFD.Lab enthält aber auch eine komplette 3D Konstruktionsumgebung um eine Aufgabe von Grund auf zu modellieren oder das Eingelesene weiterzuentwickeln.

Schlüsseltechnologien von EFD-Software ermöglichen produktives Arbeiten

Weitere Schlüsseltechnologien von EFD um produktives Arbeiten zu ermöglichen sind: intuitive Bedienung, adaptives automatisches Vernetzen, Reibung und Wärmeübertragung durch spezielle integrierte Wandfunktionen, automatische Turbulenzberechnung, automatische Konvergenzkontrolle, parametrische Variantenanalyse und eine (erweiterbare) Datenbank mit allen relevanten Stoffwerten.

Der automatische Netzgenerator analysiert die Geometrie, erkennt den zu vernetzenden Strömungsraum automatisch und erzeugt das für die Berechnung notwendige Netz unter spezieller Berücksichtigung typischer Problemstellen wie sehr kleiner geometrischer Details oder strömungskritischen Formen. EFD kann während des Berechnungslaufes die Ergebnisse analysieren und das Ausgangsnetz automatisch an die physikalischen Bedingungen anpassen. Das führt zu einer Erhöhung der Genauigkeit der Simulation in kritischen Zonen des Strömungsraumes bei gleichzeitiger Reduzierung der Berechnungsressourcen in vernachlässigbaren Bereichen.

Simulation von Strömungs- und Wärmeübertragungsvorgängen wird in den Produktentwicklungsprozess eingebunden

Insbesondere das schnelle und zuverlässige Erstellen von Projekten und Vernetzen der Geometrie ist der Schlüssel für einen produktiven Einsatz von thermischen und strömungsmechanischen Simulationen im Konstruktionsumfeld. Idealerweise wird die Simulation von Strömungs- und Wärmeübertragungsvorgängen zu einem sehr frühen Zeitpunkt in den Produktentwicklungsprozess eingebunden.

Während bisherige Systeme für den Einsatz in typischen High-Tech-Unternehmen wie Luft- und Raumfahrt oder Automobilindustrie konzipiert sind, können mit der Software EFD auch mittelständische Unternehmen strömungstechnische Untersuchungen in ihre Entwicklungsprojekte einbeziehen. So kann das System in vielen Industriebereichen als ideale Testplattform für virtuelle Prototypen dienen.

Analysemöglichkeiten von EFD sind breit gefächert

Die Analysemöglichkeiten von EFD beinhalten Strömungsberechnung von Unterschall- bis Überschallströmungen, newtonischen und nicht-newtonischen Flüssigkeiten, idealen und realen Gasen, laminare und turbulente Strömungen in freier und erzwungener Konvektion, Wärmeübertragung durch Kontakt, Konvektion und Strahlung, Stofftransport für stationäre und transiente Strömungsverhältnisse sowie weitere physikalische Modelle.

Auch poröse Medien, die Berücksichtigung von Oberflächenrauhigkeiten und rotierende Geometrien wie in Lüftern und Pumpen sind sehr einfach zu simulieren. Das System ist deshalb besonders für Hersteller von Motoren, Hydraulik- und Pneumatikkomponenten, Computergehäusen, Elektronikgeräten, Kühl- und Klimatisierungsanlagen sowie Aerodynamik und Gebäudetechnik geeignet.

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