Wearables
Smarte Fasern für die Kleidung der Zukunft

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Eine neue Generation von funktionalen Fasern mit Halbleiter-Materialien haben Wissenschaftler in Singapur und China entwickelt. Die superdünnen, gut mit Textilien verwebbaren Halbleiterfasern werden von Experten als Durchbruch für die Industrie der Wearables, also der tragbaren Elektronik gefeiert.

Ein Prototyp der Wissenschaftler: eine Strickmütze, die dank ihrer neuen Fasern als Antenne funktioniert und Blinde sicher über eine Kreuzung lotsen kann.(Bild:  tong2530 - stock.adobe.com)
Ein Prototyp der Wissenschaftler: eine Strickmütze, die dank ihrer neuen Fasern als Antenne funktioniert und Blinde sicher über eine Kreuzung lotsen kann.
(Bild: tong2530 - stock.adobe.com)

In Singapur und China wurden neue funktionale Fasern mit Halbleiter-Materialien entwickelt. Sie ermöglichen den Wissenschaftlern zufolge aufgrund ihrer Bruchsicherheit völlig neue Anwendungen. Eine Strickmütze wird zur Antenne, mit der Blinde bestimmte Signale empfangen und sicher die Straße überqueren können. Ein Pulli kann Photos übertragen. Die Smartwatch könnte den Puls künftig über ein „smartes Armband“ messen.

„Smarte Fasern“ brechen leicht

Das internationale Team von Wissenschaftlern an der „Nanyang Technological University“ (NTU) in Singapur und der Universität der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Shenzhen und Suzhou hatten zunächst studiert, warum die meisten „smarten Fasern“ noch immer leicht brechen und in der Regel nicht länger als einige Zentimeter lang sein können.

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