Bedienen Smart Touch ermöglicht innovative und intuitive Bedienoberflächen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Minimalistisch im Design und intuitiv über die Oberfläche zu steuern – diesem Trend für Bedienoberflächen will Schott mit einer neuen Technologie namens „Smart Touch“ Rechnung tragen. Wo früher Drucktaster, Dreh- und Schieberegler optisch für Unruhe sorgten, weisen dank Smart Touch dezente Vertiefungen in der Glasoberfläche intuitiv den Weg.

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(Bild: Schott)

„Smart Touch“ bietet Geräteherstellen in punkto Bedienkonzept zahlreiche neue Möglichkeiten – denn dank einer neuen Produktionstechnik ist Schott in der Lage, die Vertiefungen so exakt zu schleifen und zu positionieren, dass sich dahinter problemlos elektronische Schalter anbringen lassen. Dem Benutzer des Gerätes dienen sie als haptische Orientierungshilfen, dem Hersteller als Möglichkeit, sich durch eine unverwechselbare Bedienerführung von der breiten Masse abzuheben und die eigene Markenidentität zu schärfen.

Die Möglichkeiten von Smart Touch sind mehr als vielfältig. Punktförmige Bedienelemente sind ebenso möglich wie Ringe oder Slider. Zudem können die Vertiefungen matt oder poliert sein. Zusätzliche Gestaltungsoptionen liefern Beleuchtung sowie das Bedrucken der Vertiefungen mit Farben und Symbolen.

Mehr Hygiene

Neben gestalterischen Möglichkeiten haben gläserne Bedienelemente eine Reihe weiterer Vorteile gegenüber herkömmlichen Schaltern:

  • Da sie keine beweglichen Teile besitzen, sind sie besonders langlebig.
  • Außerdem haben sie kein Fugen und kaum Ecken und Kanten, an denen sich Schmutz und Bakterien absetzen können.
  • Sie lassen sich zudem leicht reinigen, weil die Glasoberfläche absolut wasserdicht und widerstandfähig gegenüber aggressiven Reinigungsmitteln ist.

Mikrometergenau

Schott hat für Smart Touch eigens eine neue Produktionstechnik entwickelt. Mit einer speziellen Maschine können Schleifstellen für Vertiefungen in durchgängigen Glasoberflächen exakt und reproduzierbar platziert werden. Die Toleranz beträgt +/- 0,05 bis 0,2 mm. Kapazitive Schaltungen kommen ebenso in Frage wie aktive und passive Infrarot-Technologie oder akustische Wellen-Technologie. Realisieren lassen sich diese in allen Flachgläsern mit Glasdicken zwischen 2 und 10 mm. (mz)

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