E-Antrieb
Sind Axialflussmotoren die Zukunft für eine effiziente Elektromobilität?

Von Patrick Schulze 6 min Lesedauer

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Axialflussmotoren gelten als besonders leistungsdichte und effiziente Alternative zu Radialflussantrieben. Ihr Potenzial für die Elektromobilität ist enorm: Kleinere Baugrößen, höhere Drehmomente und eine verbesserte Energieausnutzung. Doch die industrielle Umsetzung steht auch vor Herausforderungen.

Das kompakte Bauvolumen und die hohe Leistungsdichte von Axialflussmotoren eröffnen neue Spielräume für Fahrzeugkonzepte im Bereich der Elektromobilität. (Bild: ©  paul_craft - stock.adobe.com)
Das kompakte Bauvolumen und die hohe Leistungsdichte von Axialflussmotoren eröffnen neue Spielräume für Fahrzeugkonzepte im Bereich der Elektromobilität.
(Bild: © paul_craft - stock.adobe.com)

Axialflussmotoren zeichnen sich durch eine hohe Leistungsdichte, ein kompaktes Bauvolumen und eine hohe Effizienz aus. „Für die E-Mobilität bedeutet das mehr Leistung auf gleichem Bauraum und eine effizientere Nutzung der Energie“, erläutert Thomas Stäuble, CEO der SWD AG, eines Schweizer Spezialisten für Stator- und Rotortechnik. Gleichzeitig erlaubt die Bauweise eine flexiblere Integration in verschiedene Fahrzeugkonzepte. Besonders wichtig ist dies in Zeiten, in denen Automobilhersteller nach Lösungen suchen, um Reichweiten zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu senken. Axialflussmotoren eröffnen hier neue Spielräume, weil sie durch ihre Bauweise ein hohes Drehmoment bei gleichzeitig geringer Masse bereitstellen.

Der Axialflussmotor ist seit langem technologisch bekannt, doch erst jetzt gehen wir richtig in die Industrialisierung und Großserienproduktion.

Thomas Stäuble, CEO der SWD AG