Simulation stellt die Weichen im Schienenfahrzeugbau
Gut Ding braucht Eile – getreu diesem Motto entwickeln heutzutage auch die Schienenfahrzeughersteller. Um die Entwicklungszeiten weiter zu verkürzen und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu stärken, hat in der Schienenfahrzeugindustrie die Simulation seit langem Einzug gehalten. Die Kunden erwarten von ihrem Hersteller erstklassige Schienenfahrzeuge und messen seine Kompetenz auch am Einsatz von High-Technology Tools, wie beispielsweise dem Simulationstool VI-Rail von VI-grade, das auf dem MSC.Software Produkt MSC.Adams™ basiert.
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VI-Rail ermöglicht es Schienenfahrzeugingenieuren unter anderem, die Stabilität eines Zuges zu überprüfen, die Schienenlast zu ermitteln, den Fahrkomfort für Passagiere zu testen oder den Sicherheitsabstand bei Entgleisung zu berechnen. Schnell und einfach gelangen die Ingenieure zu kompletten und genauen Schienenfahrzeugmodellen, um anschließend zu betrachten, wie sich ihre Konstruktion verhalten wird, ohne dass sie auf einen realen Prototypen zurückgreifen müssen – ein entscheidender Zeit- und Kostenfaktor.
Der wohl augenfälligste Vorteil der Simulation mit VI-Rail sind die schnellen Antworten auf kritische Fragen. Der Ingenieur kann feststellen, wie eine Änderung des Designs das Verhalten seines Zuges verändern würde.
Virtuelle Ergebnisse der entwickelten ProdukteAuch mögliche Bauteilkontakte werden mit VI-Rail prompt ermittelt. Dabei bietet die virtuelle Welt ihre Ergebnisse als Animationen, Tabellen und Plots in einem sicheren Umfeld, denn Unwägbarkeiten wie Datenverlust durch Instrumentenversagen oder Zeitverlust durch schlechte Wetterbedingungen, kennt die Simulation nicht. VI-Rail bietet neben den Modellierungselementen für die Bauteile eines Schienenfahrzeugs drei Kontaktelemente für verschiedene Applikationen:
- Das lineare Kontaktelement ermöglicht Stabilitätsstudien bei kritischen Geschwindigkeiten und Qualitätsanalysen des Fahrzeugverhaltens.
- Das tabularische Kontaktelement erlaubt dynamische Simulationen, unter Berücksichtigung nicht-linearer Kontaktphänomene (Komfort, Stabilität und Kurvenfahrten).
- Das allgemeine Kontaktelement kommt in der Simulation zur Untersuchung des Einflusses der Schienenflexibilität oder von Kontaktmechaniken zum Einsatz.
Einsteigen und Kostenfallen schließen
Die Anwender von VI-Rail können die MKS Software auch in ihren bestehenden Entwicklungsprozess integrieren. Wechselseitiger freier Datenaustausch mit den gängigen CAD-, FEA-, und Kontrollsystementwicklungstools ist problemlos und ohne Datenverluste möglich.
So kann eine komplette virtuelle Entwicklungsumgebung für den Schienenfahrzeugbau entstehen, mit der die Anwender und Entwickler, durch die Reduzierung von Prototypen und Tests sowie der Wiederverwertung von Daten, Zeit und Geld sparen.
VI-grade GmbH, Tel. +49(0)6421 309218
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