Siemens verstärkt sich im Geschäft mit Meeresenergie
Nur mit der Kraft der Gezeiten erzeugt die Anlage mittels zweier Axial-Turbinen mit einer Gesamtleistung von 1,2 Megawatt (MW) zuverlässig Strom. Zwei Unterwasserrotoren, die an einem Turm angebracht sind treiben die Gezeitenturbine an. Die zweiflügeligen Rotoren drehen sich infolge des Gezeitenstroms und richten sich – dank der um 180 Grad schwenkbaren Blätter – optimal nach der Strömung aus. Der Querbalken, an dem die beiden Rotoren befestigt sind, hat eine Länge von 29 Metern. Die beiden Antriebsstränge besitzen jeweils einen Rotor mit 16 Metern Durchmesser und ein Gewicht von 27 Tonnen. Die Anlage ist mit einer Windturbine zu vergleichen. Das strömende Wasser jedoch hat eine 800-fache höhere Energiedichte als Wind, somit kann effizienter Strom erzeugt werden. (Bild: Siemens) 1/6 Zurück zum Artikel