Getriebemotor

Siemens präsentiert neue Getriebemotorenreihe Simogear

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Auch Umfanggeschwindigkeit und Geräuschemission sinken

Anstelle von dreistufigen Getrieben mit einem Wirkungsgrad von circa 94 Prozent können wegen der hohen Übersetzungen aufgrund des Einsteckritzelprinzips oftmals zweistufige Getriebe eingesetzt und damit ein Wirkungsgrad von mindestens 96 Prozent erreicht werden. Das Einsteckritzelprinzip trägt außerdem zu einer geringeren Umfangsgeschwindigkeit in der ersten Stufe und somit zu geringeren Geräuschemissionen bei.

Überarbeitet haben die Siemens-Konstrukteure auch die Schnittstelle zwischen Motor und Getriebe. Anstelle von Adapterplatte und Lagerschild wurde bei den neuen Modellen ein integriertes A-Lagerschild beim Motor verwendet.

Aufgrund der Baukastensystematik kommen die neuen Modelle mit weniger Bauteilen aus. Für die Abtriebswelle sind die Dichtungskonzepte auf die verschiedenen Einsatzbereiche abgestimmt. Motorseitig ist die Simogear-Reihe mit dem Modulog-Baukastenprinzip modular aufgebaut.

Im Mittelpunkt des harmonisch abgestimmten Baukastens steht der auf internationale Netzbedingungen ausgelegte Grundmotor im Leistungsbereich von 0,09 bis 200 kW. Auf der Nichtantriebsseite bietet ein individuell konfigurierbares Anbauwellensystem höchste Flexibilität. Die neuen Simogear-Getriebemotoren zeichnen sich zum einen durch hohe Verfügbarkeit und kurze Lieferzeiten aus und sind zum anderen sogar nachträglich modifizierbar. Typisches Einsatzgebiet der Getriebemotoren ist die allgemeine Fördertechnik in den Bereichen Automobil, Logistik sowie Nahrung und Genussmittel. (ud)

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