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Hinsichtlich der Abmessungen und Anschlussmaße von Getrieben richten sich eine Reihe von Herstellern nach einem De-facto-Standard, bei Siemens intern die "Graue Norm" genannt. In Europa seien das drei Hersteller, in Asien etwa sechs bis acht, weiß Zimmermann. Dieser Marktstandard betrifft die Hauptabmessungen der Getriebe, nämlich die Achshöhe der Getriebe sowie die Lage der Bohrungen für die Fußbefestigungen und kommt dem zunehmenden Kundenwunsch nach Austauschbarkeit entgegen. Da die Abmessungen der Simogear-Getriebemotoren jetzt kompatibel zum Marktstandard sind, kann der Austausch der Antriebe auch bei bestehenden Anlagen problemlos und ohne Konstruktionsaufwand erfolgen.
Einsteckritzel-Prinzip ermöglicht höhere Übersetzung
Fest legen sich die Hersteller nur bei den Anschlussmaßen, bei der Bauform selbst haben sie freie Hand. Zimmermann: "Die Außenkonturen können wir frei gestalten. So bauen unsere Stirnradgetriebe etwas breiter – hier haben wir unser Highlight eingebaut, nämlich die höhere Übersetzung".
Die Getriebemotoren haben ein Einsteckritzel, das sich in der ersten Stufe zum Motor hin befindet. Es wird in die Welle gesteckt und kann relativ klein sein. "So können wir in der ersten Stufe eine höhere Übersetzung bringen. Damit sind die Getriebemotoren in einem großen Bereich noch zweistufig, wo andere Getriebe schon dreistufig werden müssen".
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