Formnext 2024 Siemens erweitert Angebot für die additive Fertigung

Quelle: Siemens 2 min Lesedauer

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Unter dem Motto „Let’s advance Manufacturing“ präsentiert Siemens auf der Formnext 2024 gemeinsam mit Partnern, wie ein funktionierendes Ökosystem die additive Fertigung (AM) zum Innovationstreiber für industrielle Anwendungen machen kann.

Unter dem Motto „Let‘s advance Manufacturing“ zeigt Siemens auf der Formnext 2024  gemeinsam mit  Partnern, wie die additive Fertigung zum Innovationstreiber für industrielle Anwendungen werden kann.(Bild:  M. Zwettler - VCG)
Unter dem Motto „Let‘s advance Manufacturing“ zeigt Siemens auf der Formnext 2024 gemeinsam mit Partnern, wie die additive Fertigung zum Innovationstreiber für industrielle Anwendungen werden kann.
(Bild: M. Zwettler - VCG)

Die additive Fertigung hat sich als Technologie bewährt, wobei Produktivität, Kosten und Qualität entscheidend sind. Die Siemens-Xcelerator-Strategie betont einer Mitteilung zufolge die Bedeutung von Technologie-Partnerschaften und interoperablen Lösungen, um die Integration von AM in konventionelle Fertigung zu fördern. Zur Formnext 2024 werden auch Angebote weiterer Partner im Siemens Xcelerator Marketplace bereitgestellt.

Neue Angebote auf dem Siemens-Xcelerator-Marketplace

LEAM Technologies optimiert die großformatige additive Fertigung mit lichtbasierter Schweißtechnologie in Zusammenarbeit mit CEAD. (Bild:  LEAM)
LEAM Technologies optimiert die großformatige additive Fertigung mit lichtbasierter Schweißtechnologie in Zusammenarbeit mit CEAD.
(Bild: LEAM)

LEAM Technologies optimiert die großformatige additive Fertigung mit lichtbasierter Schweißtechnologie in Zusammenarbeit mit CEAD. Diese Technologie ermöglicht hohe mechanische Festigkeit, selbst bei schwierigen Materialien, und ist besonders für die Luftfahrt und Verteidigung relevant. Ein Temperaturüberwachungssystem von LEAM optimiert die Qualität der gedruckten Teile in Echtzeit.

Dr. Karsten Heuser, VP Additive Manufacturing bei Siemens, auf der Formnext 2024. Im Hintergrund ist die Raketendüse zu sehen, die mithilfe der Digitalisierung und fortschrittlicher Robotik effizient gedruckt wird.(Bild:  M. Zwettler - VCG)
Dr. Karsten Heuser, VP Additive Manufacturing bei Siemens, auf der Formnext 2024. Im Hintergrund ist die Raketendüse zu sehen, die mithilfe der Digitalisierung und fortschrittlicher Robotik effizient gedruckt wird.
(Bild: M. Zwettler - VCG)

VLM Robotics präsentiert schlüsselfertige Lösungen für die Industrie. Neu ist das automatische mobile Robotermodell Calypso. Die Roboterlösungen ermöglichen sowohl Druck- als auch Schweißarbeiten und lassen sich nahtlos in bestehende Produktionsumgebungen integrieren. Digitale Zwillinge fördern die Transparenz über den gesamten Lebenszyklus von Produkten.

Der Weg zur Kreislaufwirtschaft

Die additive Fertigung ist ein wichtiger Enabler für die Kreislaufwirtschaft. Produkte so zu gestalten, dass sie am Ende ihres Lebenszyklus wiederverwendet, recycelt oder sicher in die Umwelt zurückgeführt werden können, fördert eine nachhaltige Wertschöpfungskette, reduziert Abfall und schont Ressourcen. Das Produktdesign spielt dabei eine zentrale Rolle, da 80 Prozent der Umweltauswirkungen in der Designphase festgelegt werden. Siemens setzt auf industrielle KI und das industrielle Metaverse, um optimale Designs zu generieren und automatisierte, intelligente Workflows zu ermöglichen.

Die erste Mikrofabrik von Haddy, in der Möbel gedruckt werden, die nach ihrer Nutzung wieder recycelt werden sollen.(Bild:  Haddy)
Die erste Mikrofabrik von Haddy, in der Möbel gedruckt werden, die nach ihrer Nutzung wieder recycelt werden sollen.
(Bild: Haddy)

Ein Beispiel: Haddy transformiert die Möbelherstellung durch 3D-Druck und Robotik, um nachhaltige Produkte zu niedrigen Kosten in kommerziellem Maßstab herzustellen.

  • Haddy baut ein globales Netzwerk lokaler Mikrofabriken auf, die mit hybriden Flexbot-Systemen von CEAD und Recyclingeinheiten ausgestattet sind, um die Lieferkette zu verkürzen und die Umwelt durch Abfallvermeidung zu entlasten.
  • Durch die Erfassung detaillierter Daten während des Fertigungsprozesses können die Roboter kontinuierlich optimiert werden, um Geschwindigkeit, Genauigkeit und Effizienz zu steigern.
  • Haddy verwendet ausschließlich erneuerbare und recycelbare Materialien.
  • Mit den Haddy Inside RFID-Chips und einer skalierbaren Cloud-API-Lösung führt Haddy ein echtes Kreislaufsystem für seine Produkte ein.

AM I Navigator: Ausbau mit Stratasys

Der Siemens AM I Navigator (Additive Manufacturing Intelligence Navigator) ist ein Tool von Siemens, das Unternehmen dabei unterstützen soll, den Einsatz von additiver Fertigung zu optimieren und strategisch auszubauen. Seit der Gründung der Initiative im November 2023 wurde das Rahmenwerk stetig weiterentwickelt und mit konkreten Anwendungsbeispielen ergänzt. Zur Formnext 2024 meldet Siemens das Unternehmen Stratasys als neuen Partner.

Der AM I Navigator bietet mit seinem Rahmenwerk einen strukturierten Ansatz, um den aktuellen Stand und die Schritte hin zu einem Zielzustand der industrialisierten additiven Fertigung zu definieren. Er basiert auf etablierten digitalen Fertigungsrahmenwerken wie dem Smart Industry Readiness Index (SIRI), der Unternehmen dabei hilft, ihren aktuellen Stand der Digitalisierung und Industrie-4.0-Reife zu bewerten und Strategien zur Modernisierung ihrer Produktionsprozesse zu entwickeln.

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