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Kupplung Sicherheitskupplung mit Minivariante für indirekte Antriebe

| Redakteur: Lilli Bähr

Enemac hat speziell für Zahnriemenantriebe eine Sicherheitskupplung entwickelt, die Überlastschäden verhindern oder sie zumindest auf ein Minimum reduzieren soll.

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Die Sicherheitskupplung ECA ist spielfrei und rastet nach einer Umdrehung selbsttätig wieder ein.
Die Sicherheitskupplung ECA ist spielfrei und rastet nach einer Umdrehung selbsttätig wieder ein.
(Bild: Enemac)

Sicherheitskupplungen haben ihr Einsatzgebiet in fast allen Bereichen der Technik, überall dort wo in automatischen Anlagen und Maschinen eine Drehmomentbegrenzung benötigt wird, um Maschinen oder Produkte vor Überlastung zu schützen.

Die speziell für Zahnriemenantriebe entwickelte Sicherheitskupplung ECA von Enemac soll Überlastschäden verhindern oder sie zumindest auf ein Minimum reduzieren.

Besonderer Wert wurde laut Unternehmen auf zwangstrennende und schnelle Schaltfunktion gelegt. Einfache, leichte Elemente sollen nachteilige Massen- bzw. Schaltträgheit verhindern. Diese wurden gewählt, da zu schwere Schaltelemente das (statisch eingestellte) Ausrückmoment bei einer dynamischen Kollision noch erhöhen könnten und somit auch zerstörerische Kollisionskräfte.

Die ECA hat laut Unternehmen im Gegensatz zu herkömmlichen Rutschkupplungen eine hohe Wiederholgenauigkeit des eingestellten Überlastmomentes. Sie ist spielfrei und rastet nach einer Umdrehung selbsttätig wieder ein (Festpunktschaltung). Die Schaltbewegung kann durch einen Näherungsschalter abgetastet werden. 17 Baugrößen ergeben einen Einstellbereich von 0,5 Nm bis 470 Nm insgesamt.

Die Sicherheitskupplung bildet mit der Zahnriemenscheibe eine kompakte Einheit, die laut Hersteller kaum zusätzlichen Raum beansprucht und in verschiedenen Versionen lieferbar ist.

Die Type ECA 1 aus der Baureihe gehört laut Hersteller zu den wohl kleinsten auf dem Markt erhältlichen Sicherheitskupplungen.

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