Sicherheitssensor

Sicherheits-Laserscanner überwacht Sicherheitsbereich von 160 m2

| Redakteur: Lea Ziegler

Die neue Laserscannerfamilie besteht aus 16 Gerätevarianten in vier gestaffelten Reichweiten (S, M, L, XL) und vier Funktionsvarianten (RSL 410, 420, 430, 440).
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Die neue Laserscannerfamilie besteht aus 16 Gerätevarianten in vier gestaffelten Reichweiten (S, M, L, XL) und vier Funktionsvarianten (RSL 410, 420, 430, 440). (Bild: Leuze)

Die neue Laserscannerfamilie von Leuze umfasst 16 Gerätevarianten in vier gestaffelten Reichweiten bis 8,25 m und vier Funktionsvarianten.

Ob stationär oder mobil, ob lange oder kurze Reichweiten, Basisfunktionen oder eine High-End-Ausstattung, der Anwender erhält ein maßgeschneidertes Gerät für alle Scanbereiche und Anwendungen. Denn komplexe Sensoren wie Sicherheits-Laserscannern eilt der Ruf voraus, dass ihre Montage und Programmierung schwierig, die Installation zeitraubend, die Anwendung know-how-intensiv sei und der Betrieb im rauen Umfeld ohne trickreiche Kniffe nicht immer reibungslos klappt. Mit den neuen Laserscannern versucht Leuze Electronic diese Themen anzugehen und die Anwendungen zu vereinfachen.

Leuze wollte den Sicherheits-Laserscanner RSL 400 vor allem in drei Bereichen verbessern: Die Scanbereiche (Reichweite, Winkelbereich) gestaffelt erhöhen, verbesserte Funktionen für viele Bereiche der Automationstechnik bereitstellen sowie Inbetriebnahme, Handhabung und Betrieb signifikant vereinfachen.

Zwei Aufgaben, ein Gerät

Der RSL 400 verfügt über eine maximale Reichweite von 8,25 m. In Kombination mit dem Scanwinkel von 270° resultiert daraus ein Sicherheitsbereich von 160 m2. Der Abtastwinkel von 270° in Kombination mit der großen Reichweite spielt bei der Montage an Ecken oder Kanten zur Absicherung nach vorne und seitlich eine wichtige Rolle. Denn wenn ein Flurförderzeug, eine Maschine oder Anlage rundum abzusichern ist, gelingt dies nun mit nur zwei anstatt vier Laserscannern.

Der RSL 400 verfügt des Weiteren über zwei unabhängig voneinander einstellbare Konfigurationen (sogenannte autarke Schutzfunktionen) und zwei Sicherheits-Schaltausgangspaare (OSSDs). So lassen sich zwei Abschaltkreise bzw. eigenständige Bereiche überwachen und abschalten. Ein Gerät erfüllt damit die Schutzaufgaben von zwei. Das schont den Geldbeutel und ist gut für den Einkauf, die Instandhaltung und den Inbetriebnehmer.

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07.11.14 - Anwender müssen sich ständig den Herausforderungen ihrer Applikation stellen – vom einfachen Code lesen bis zu aufwändigen Inspektionsaufgaben. Derzeit bietet der Markt verschiedenste Systeme als optimale Lösung an. Hier gilt es nicht zu verzweifeln bei der Fragestellung: Barcodeleser, Smart Kamera, Vision Systeme – ja, was denn nun? lesen

Weitere Funktionen wie Not-Halt-Eingänge, flexible parametrierbare Ausgänge, frei definierbarer Feldpaare oder Quads mit kontrollierter Umschaltung, Stop-1-Funktion bieten viele Möglichkeiten, die Absicherung von Maschinen und Anlagen auf diese anzupassen. Durch die neue Multi-Konfiguration lässt sich der Laserscanner ohne wiederholte Konfiguration durch den Inbetriebnehmer an unterschiedliche Betriebszustände anpassen. So kann zwischen einem Inbetriebnahme- oder Wartungsmodus einfach auf den Sicherheitsbetrieb für die Serienfertigung gewechselt werden.

Display mit integrierter elektronischer Wasserwaage erleichtert Justage

Die Anschlusseinheit CU 400 ist die mechanische und elektrische Basis für den Sicherheits-Laserscanner. Sie umfasst das gesamte Kabelmanagement. Bei der Montage wird die Scannereinheit abgenommen und die Anschlusseinheit mit Standardwerkzeugen z.B. am Verschiebewagen, an der Wand, der Decke oder am Anlageneingang befestigt. Dann wird die Scannereinheit wieder aufgesetzt und der Sicherheits-Laserscanner kann in Betrieb gehen. Auch bei einem ggf. notwendigen Geräte-Upgrade kann der Anwender die Scannereinheit einfach lösen und gegen das gewünschte andere Modell austauschen. Die Anschlusseinheit hingegen bleibt fest montiert, ausgerichtet und merkt sich somit alle elektrischen und mechanischen Einstellungen und Konfigurationen.

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Bei der Ausrichtung und Justage hilft ein großes Klartext-Display mit integrierter elektronischer Wasserwaage. Die Sicherheits-Konfiguration wurde ebenfalls verbessert. Durch eine Ethernet-Schnittstelle sind die Geräte voll netzwerkfähig und lassen sich außerdem via Bluetooth konfigurieren. Trotz der großen Anzahl an möglichen Feldpaaren (100) ist die Erstellung unabhängiger Konfigurationen mit der applikationsorientierten One-Step-Konfiguration einfach. Mit wenigen Klicks läuft der Laserscanner in einfacher Sicherheits-Konfiguration, die sich auch erweitern lässt. Dabei entfällt das Up- und Downloaden der Konfiguration. Einmal in der Konfigurations- und Diagnosesoftware Sensor Studio bestätigt, bleiben alle Parameter sicher gespeichert und sind beliebig auf alle Sicherheits-Laserscanner verteilbar. Der Anwender wird bei allen Schritten in der Software durch einen ausführlichen Informationsbereich mit automatischer, kontextsensitiver Onlinehilfe unterstützt. (lz)

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