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Wachstum

Schunk investiert 85 Millionen Euro in Standortausbau

| Redakteur: Katharina Juschkat

Der Greiferhersteller bereitet sich auf Wachstum vor und investiert insgesamt 85 Millionen Euro in seine Standorte. Weltweit sollen Produktions- und Verwaltungsflächen ausgebaut werden.

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40 Millionen Euro investiert das Unternehmen am Kompetenzzentrum für Greifsysteme in Hausen. Die Erweiterung umfasst hier eine Fläche von 22.000 m².
40 Millionen Euro investiert das Unternehmen am Kompetenzzentrum für Greifsysteme in Hausen. Die Erweiterung umfasst hier eine Fläche von 22.000 m².
(Bild: Schunk)

Der Greiftechnikhersteller Schunk will bis Mitte 2020 rund 85 Millionen Euro in verschiedene Standorte investieren. Rund 42.000 m² Produktions- und Verwaltungsfläche sollen insgesamt entstehen.

Den Anfang macht das US-amerikanische Werk im Bundesstaat North Carolina, wo die neuen Gebäude vor wenigen Tagen offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurden. In dem neuen Kundenzentrum können Anwender die Komponenten von Schunk sehen und in Technologieforen sowie Workshops zusätzliches Wissen erhalten. Insgesamt investierte Schunk fast 10 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts.

40 Millionen Euro investiert das Unternehmen am Kompetenzzentrum für Greifsysteme in Brackenheim-Hausen, fünf Kilometer vom Stammsitz Lauffen entfernt. Die Erweiterung umfasst hier eine Fläche von 22.000 m² und entspricht einer Verdoppelung der bisher vorhandenen Produktionsfläche. Weitere 30 Millionen Euro investiert Schunk am Kompetenzzentrum für Drehtechnik und stationäre Spannsysteme in Mengen, Landkreis Sigmaringen. Hier kommen 12.000 m² für Produktion, Forschung und Entwicklung hinzu. 5 Millionen Euro wurden am Standort St. Georgen im Schwarzwald investiert, wo die Produktionsfläche mit einem Plus von 4.200 m² verdoppelt wurde.

Schunk erwartet Wachstum

CEO Henrik Schunk über die Investitionen: „In den kommenden Jahren werden wir weltweit einen Boom der Automatisierung und Digitalisierung erleben, der nur mit den entsprechenden Kapazitäten zu bewältigen ist.“ Vor allem bei mechatronischen und zunehmend auch intelligenten Spannmitteln und Greifsystemen erwartet Henrik Schunk hohe Wachstumsraten.

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