Reparatur von Ex-Motoren Schulungen für die Reparatur von Ex-Motoren

Redakteur: Ute Drescher

Im letzten Jahr haben sich für die Instandsetzung explosionsgeschützter Motoren weitreichende Änderungen ergeben, auf Instandhaltungsspezialist Vogelsang mit Schulungen und Maßnahmen reagiert hat.

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Während bisher jeder Elektromaschinenbauer einen explosionsgschützten Motor reparieren durfte, beinhaltet die neue Norm strenge Anforderungen sowohl an die Führung als auch an die mit der Reparatur betrauten Mitarbeiter des Unternehmens. Grundsätzlich muss das Unternehmen heute über eine „verantwortliche Person“ verfügen, die nachgewiesene Kenntnisse im Normenwerk des Explosionsschutzes, der Qualitätssicherung sowie der elektrischen und mechanischen Messtechnik hat.

Der Vogelsang reagiert darauf mit regelmäßiger Ausbildung der befähigten Personen zusammen mit dem RWTÜV – einmal jährlich. Die praktischen Kenntnisse im Elektromaschinenbau sind dabei selbstverständliche Voraussetzung.

Neben den erhöhten Anforderungen an die verantwortlichen Personen muss mit Inkrafttreten der neuen Norm auch der Handwerker selber nachgewiesene Kenntnisse haben. Dabei reicht es nicht mehr, „jahrelang tätig“ gewesen zu sein; die Mitarbeiter müssen vielmehr über die entsprechende Ausbildung und die erforderlichen Kenntnisse entsprechende Nachweise erbringen.

Die Vogelsang Elektromotoren GmbH bildet neben den vom Regierungspräsidenten bestellten befähigten Personen, von denen im Unternehmen insgesamt fünf tätig sind, auch die Handwerker in den entsprechenden Fachbereichen aus. In Kooperation mit der EASA, dem Bildungszentrum des Handwerks in Dortmund, hat das Bochumer Unternehmen eine speziell für Handwerker zugeschnittene Schulung ins Leben gerufen, die nach fünf Tagen Theorie und Praxis mit einer Prüfung abgeschlossen wird. Die Prüfung wird durch die DMT abgenommen und ist somit vom Lehrbetrieb (Handwerkskammer) unabhängig. (ud)

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