Hydraulik Schnell und komfortabel über die Wellen
Die Anforderungen an eine Seefahrt sind klar: Jeder möchte schnell und komfortabel über die Wellen gleiten. Dabei muss die Technik bezahlbar bleiben. Daher haben sich heute Schnellschiffe weltweit durchgesetzt. Im Bauch dieser eleganten Konstruktionen findet man Hightech pur. Beispiele hierfür sind hochentwickelte und hydraulisch gesteuerte Stabilisierungssysteme.
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Heute verlässt kein Schiff ohne Stabilisierungssystem mehr die Werft. Das hat seinen guten Grund: Ohne diese Systeme wird ein Schiff schnell achter- oder kopflastig, kann Schlagseite bekommen – mit erheblichen Folgen. Der Wirkungsgrad der Motoren verringert sich, die Leistung nimmt ab – vom Komfort für die Passagiere ganz zu schweigen.
Mit einer stabilisierten Navigation erreicht man einen deutlich angenehmeren Aufenthalt an Bord. Das Rollen und – bei Katamaranen – das Stampfen des Schiffes lassen sich dann gut kontrollieren. Das Schiff erhält eine perfekte Trimmlage, diese ermöglicht einen höheren Wirkungsgrad der Motoren und somit höhere Geschwindigkeiten. Das wird heute auch bei traditionellen Schiffen, die mit niedrigeren Geschwindigkeiten fahren, durch den Einsatz von Stabilisierungssystemen erreicht. So kann man das Krängen um 90 % reduzieren. Die vorgesehene Reisegeschwindigkeit wird mit maximalem Komfort erreicht.
Eaton, Spezialist in Sachen elektrische Komponenten und die Rodriquez-Werften, erfahren im Bau von Stabilisierungssystemen
Eaton Corporation ist Technologieführer für elektrische Komponenten und Systeme. Im Fokus stehen Qualitätssicherung, Verteilung und Überwachung der Stromversorgung sowie Hydraulikkomponenten. Diese Systeme und damit verbundene Dienstleistungen für industrielle und mobile Anlagen sind Spezialgebiete des Konzerns.
Die Rodriquez-Werften, Vorreiter in Sachen Stabilisierungssystemen, bauten bereits im Jahr 1956 als erste Werft weltweit ein Tragflügelboot für gewerbliche Zwecke, welches komplett mit Stabilisatoren ausgestattet war. Ein Beispiel ist das aus Aluminium gebaute Schiff vom Typ Monocarena, derzeit in Spanien im Einsatz. Das Schiff verfügt über Bug- und Heckflügel, vier Flossen und Intruder. Dazu kommt ein hoch entwickeltes Kontrollsystem, welches anhand bestimmter Meeresbedingungen vorhersehen kann, wie viele Passagiere seekrank werden könnten.
Seit 1990 bauen die Rodriquez-Werften Stabilisierungsanlagen für Schiffe von der Planung der Elektronik über die Entwicklung von Algorithmen bis zur Hydraulikanlage in Eigenregie. Besonders die Hydraulikanlage ist grundlegend wichtig für die Steuerung der Stabilisatoren und wird deshalb mittlerweile in allen Schiffen eingebaut.
Die Rodriquez-Werften können hier auf ihre langjährige Erfahrung bauen. So weiß das Unternehmen sehr genau, worauf es ankommt: Kreislauf, Leistungen der Pumpen und Reaktionszeiten der Ventile. 1999 wurde dann eine Rollstabilisierung für vor Anker liegende Schiffe vorgestellt. Es folgte der nächste bedeutende Auftrag für die Werften. Hierzu benötigte man die Unterstützung der Eaton Experten. (mehr Infos auf den folgenden Seiten)
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