3D-Druck

Schnell und günstig zum Prototypen

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

3D-gedruckte Türverkleidungen dienen zur Maßprüfung

Ein Spezialist für Prototypenteile aus dem FDM-Drucker ist Thomas Pazulla mit seinem Unternehmen TP Technische Dienstleistungen: „Wir stellen für die Automobilindustrie viele Anbauteile wie Türverkleidungen oder Schalterblenden her. Hier treffen Blechteile auf Kunststoffteile, die meist vom Zulieferer kommen, und die Automobilhersteller prüfen mit dem 3D-gedruckten Teil, wie genau die Verkleidungen zum Blechteil passen. Die Maßhaltigkeit der 3D-Druckteile ist so gut, dass man aussagekräftige Ergebnisse erhält.“

Dabei geht es zum einen um kleinere Teile wie Schalterblenden und Lautsprechergitter, zum anderen aber auch um große Elemente wie eine komplette Türinnenverkleidung mit Anbauteilen. Diese werden aus mehreren Teilen zusammengeklebt und verschliffen. „Ich teile die Prototypen so auf, dass ich möglichst wenig Support brauche“, fügt Pazulla an. „Das Drucken und Entfernen des Supports dauert länger als das Verkleben.“

Bildergalerie

„Der X400 arbeitet sehr maßgenau. Ich habe auf 200 Millimeter Bauteillänge maximal 4-5 Hundertstel Millimeter Abweichung. Dabei drucken wir teilweise Wandstärken unter 0,9 Millimeter“, so der Konstrukteur. Thomas Pazulla hat mit einem X400 3D-Drucker begonnen. Mittlerweile sind die Aufträge so zahlreich geworden, dass er einen kleinen X400 3D-Drucker-Park betreibt. Pazulla: „Immer mehr meiner Kunden wechseln von Lasersinterteilen zu 3D-Druck-Teilen aus PLA.“ (qui)

* Dipl.-Ing. Ralf Steck, freier Fachjournalist, Friedrichshafen

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:43488332)