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Tribooptimierte zylindrische Standardgleitlager aus iglidur
In den Ballenstechern kommen tribooptimierte zylindrische Standardgleitlager aus dem Werkstoff iglidur GSM in allen zu Verfügung stehenden Abmaßen zum Einsatz. Sie werden einfach aus dem Katalog bestellt. Das Anwendungsspektrum ist bei allen Maschinen immer gleich, so dass das Unternehmen aus dem Agrartechnikbereich auf die Standardlösungen zurückgreift.
„Es funktioniert einfach“, kommentiert Dirk Lanuschni, der zuständige igus-Verkaufsberater. „Der Werkstoff iglidur G ist bekannt als Alleskönner. Er umfasst das weiteste Spektrum an Verschleißfestigkeit, Reibwerten sowie tribologischen Eigenschaften.“
Dazu kommt ein weiteres technisches Detail, das in dieser Anwendung eine wichtige Rolle spielt und die Vielseitigkeit der Polymerlager unterstreicht. Bei einer normalen Sinterbronzebuchse liegt die Flächenpressung bei 20 MPa, die sich bei den Standardkunststoffbuchsen auf bis 80 MPa erhöht – trotz des weicheren Materials. „Eine Sinterbuchse leiert bei der einseitigen Last irgendwann aus, was auf Kosten der Toleranzen geht. Das Spiel wird immer größer, bis dann ein Bolzen zu Bruch geht. Obwohl wir beispielsweise bei den Scharnieren früher gehärtete Bolzen aus dem Kfz-Bereich eingesetzt haben, sind sie trotzdem gebrochen“, blickt der Maschinenbau-Techniker zurück.
„Bolzenbruch gehört heute der Vergangenheit an. Das weichere Kunststoffmaterial gibt elastisch nach, dadurch werden kerbende Beschädigungen, die Anfang einer Bruchstelle sein können, komplett vermieden.“
Gleitlager-Einsatz im Schwerlastbereich
Die tribooptimierten Gleitlager iglidur GSM zeigen in diesem Einsatz unter schwersten Bedingungen ihre Vielseitigkeit. Sie beweisen vor allem in den Hydraulikzylindern der Spaten, wenn sie sich langsam in die Erde eindrücken, trotz aller äußeren Widrigkeiten ihre Langlebigkeit. „Wir liefern Technik für Profis. Unser Ziel ist dabei, für unsere weltweiten Kunden jederzeit Qualität Made in Germany zu produzieren“, bestätigt abschließend Roland Schlesag. „Und die schmierfreien Gleitlager spielen dabei eine wichtige Rolle.“ (hö)
* Uwe Sund, Technisches Marketing, Branchenmanager Agrartechnik und Dirk Lanuschni, technischer Verkaufsberater, igus GmbH, Köln
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