Polymer-Gleitlager

Schmierfreie Standard-Polymergleitlager für Ballenstechmaschinen

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Gleitlager für Dreh- und Schwenkbewegungen

Die Optimal-Ballenstechmaschine geht äußerst behutsam mit den Bäumen um. Ihre niedrige Arbeitshöhe erlaubt die verletzungsfreie Entnahme von Gehölzen. Der Ballen entspricht in seiner Form dem natürlichen Wurzelbild. Dank günstiger Spatengeometrie und sauberem Schnitt wird er exakt gestochen. Fest vom Spaten umschlossen, bleibt der Ballen intakt. Das geringe Gewicht der Anbaumaschine schont Boden und Wurzeln.

In der Agrartechnik sind die Schmiermittelfreiheit und lange Lebensdauer im Brennpunkt des Anforderungsprofils. Bei den Ballenstechern werden die Gleitlager vor allem im Bereich der radialen Dreh- und Schwenkbewegungen belastet. Es handelt sich im Einzelnen um die kardanische Aufhängung der hydraulischen Spatenzylinder sowie die Scharniere und die Verriegelung der sich auf und zu bewegenden Rahmenteile.

Außerdem sorgen bei den großen Maschinen, die auf Lkws aufgebaut werden, Gleitlager in den Scharnierpunkten für eine sichere Verbindung des Hauptarms mit dem Schwenkarm.

Gleitlagern halten der enormen Flächenpressung stand

Die allerhöchste Beanspruchung der Maschinenelemente findet im Bereich der kardanisch aufgehängten Spatenzylinder statt, wenn die vier Spaten mit hoher Flächenpressung kontinuierlich in das Erdreich eingepresst werden. Ein Spaten einer größeren Maschine kann theoretisch 15 t nach unten drücken. Das bedeutet, dass über die Hydraulik 15000 kg an Kraft gedrückt wird. Das Material wird nicht geschont.

„Mit den Gleitlagern haben wir in diesem Bereich die besten Erfahrungen gemacht“, sagt dazu Reiner Irsigler. „Sie halten der enormen Flächenpressung auf Dauer stand. Und dazu kommt noch ihre Schmierfreiheit, die sich im rauen Alltag bewährt. An geschmierten Maschinenelementen hingegen bleibt die Erde dauerhaft hängen. Sie dringt nach und nach in die Buchsen ein und sorgt für Reibung und schließlich für Bruch.“

In dem Bereich, in dem die Spaten ins Erdreich eintauchen, kommen außerdem alle denkbaren abrasiven Belastungen zum Tragen. Alle anderen Bereiche, in denen die trockenlaufenden Gleitlager ihre Vielseitigkeit beweisen, kommen nur unmittelbar mit dem Boden in Berührung, trotzdem spielt auch hier aufspritzender Schmutz etc. eine Rolle. Die Themen Feuchtigkeit und breites Temperaturspektrum sind ebenso nicht zu vernachlässigen.

„Als im Stuttgarter Schlosspark im Rahmen des Bahnhofneubaus im Winter 2011/2012 die Verpflanzaktion für die Bäume stattfand, gab es ein sehr enges Zeitfenster. Außerdem herrschten Temperaturen im tiefsten Minusbereich“, erzählt Roland Schlesag aus der Praxis. „Die eingesetzten großen Maschinen hatten keinerlei Ausfälle zu verzeichnen.“

Außerdem stecken die tribologisch optimierten Gleitlager auch jede Kantenbelastung, wenn beispielsweise die Spaten auf Steine treffen, problemlos weg.

Keine Eigenfertigung mehr

„Früher haben wir aus Rotguss die notwendigen Lager umständlich selbst gefertigt, was natürlich Auswirkungen auf den Bauraum hatte“, blickt Reiner Irsigler zurück. „Wandstärken von 2 mm waren zum einen einfach nicht möglich. Zum anderen mussten wir immer umständlich vorproduzieren, was sich auf Dauer nicht gerechnet hat.

Heute genügt ein Anruf und innerhalb eines Werktages stehen die benötigten Bauteile vor Ort zur Verfügung. Wir können damit nicht nur auf Schmiernippel an den neuralgischen Punkten der Maschine sondern auch auf die kostspielige Lagerung von Eigenfertigungsteilen verzichten. Die iglidur-Buchsen gehen ab Lager in den Versand. Sie sind ausgereift, getestet und erfüllen unser hohes Anforderungsprofil“, bestätigt der Geschäftsführer.(Tribooptimierte zylindrische Standardgleitlager aus iglidur)

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