Simulations-Software Schindler Rolltreppen setzt auf Digital Prototyping von Autodesk

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Schindler, Hersteller von Aufzügen, Fahrtreppen und Fahrsteigen, nutzt im Bereich Fahrtreppen Autodesk Inventor als Standard-Software für mechanische Entwürfe und Konstruktionen in 3D. Nun hat das Unternehmen sein Autodesk-Software-Portfolio um Autodesk Navisworks und Autodesk Showcase erweitert.

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Schindler verwendet im Bereich Fahrtreppen Autodesk Inventor als Standard-Software für mechanische Entwürfe und Konstruktionen in 3D. (Bild: pixelio.de/Rainer Sturm)
Schindler verwendet im Bereich Fahrtreppen Autodesk Inventor als Standard-Software für mechanische Entwürfe und Konstruktionen in 3D. (Bild: pixelio.de/Rainer Sturm)

Für die Simulation einer neuen Fahrtreppe in einem Wiener Bahnhof, importierten die Ingenieure von Schindler die digitalen Prototypen aus Autodesk Inventor in die Projektüberprüfungssoftware Autodesk Navisworks. Dort wurden Daten in verschiedenen Dateiformaten zu einem 3D-Modell zusammengeführt. Dadurch kann Schindler Umgebgungsscans mit digitalen Entwürfen der Fahrtreppe kombinieren und generiert somit ein genaueres virtuelles Modell der gesamten U-Bahn-Station. Anschließend wurde mit Navisworks die Montage der Rolltreppe simuliert, der Platzbedarf errechnet und die Anzahl der Einzelteile minimiert, in die die Fahrtreppe aufgeteilt werden muss um in das Gebäude zu passen. Digital können verschiedene Alternativen abgewägt werden, um diese Zahl möglichst gering zu halten und so die Montagekosten zu senken.

Virtuell eine Rolltreppen-Montage zeigen

Anschließend verwendete das Projektteam Autodesk Showcase um eine qualitativ hochwertige Präsentation aus der Navisworks Simulation zu erstellen. Damit zeigten sie ihren Kollegen weltweit virtuell wie eine Rolltreppe montiert wird. Das kann Zeit und Kosten sparen und das Risiko verringern, existierende Gebäudestrukturen zu verletzen. Solche Präsentationen sind aber auch nützlich, um den Kunden zu demonstrieren, wie eine Fahrtreppe installiert wird und wie Stillstandszeiten verringert werden können.

„Ein Großteil unserer Tätigkeiten sind Instandhaltungs- und Dienstleistungsaufträge. Dazu zählt auch der Austausch von bereits vorhandener Rolltreppen“, erklärt Gerhard Lindstädt, Leiter Marketing Bereich Fahrtreppen bei Schindler. „Bei einem Neubau-Projekt kann die Montage vor dem Bau bestimmter Wände erfolgen, was die Montage einfacher und sicherer macht. Bei einem Austausch oder Umbau müssen wir innerhalb eines bereits bestehenden Gebäudes arbeiten und darauf achten, dass beim Einbau der Rolltreppe möglichst geringe Schäden entstehen.“ (jup)

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