Kegelrollenlager

Rotorwelle besonders eng axial führen

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Lösung vermeidet hohes axiales Spiel der Pendelrollenlager

Die neue Lösung auf der Basis von Kegel- und Zylinderrollenlagern vermeidet das hohe axiale Spiel der Pendelrollenlager. Zweireihige Kegelrollenlager in X- oder O-Anordnung stellen ideale Festlager dar. Sie können laut Hersteller nahezu spielfrei oder sogar mit Vorspannung eingestellt werden. Die Druckwinkel der Lagerreihen im Lager werden den Lastverhältnissen optimal angepasst. Die Lastverteilung auf beide Wälzkörperreihen ist damit gleichmäßiger. Das Lager nimmt die hohen axialen Kräfte auf, die auf die Welle einwirken, ohne in eine seitliche Gleitbewegung auszuweichen. Schäden am Wälzlager können vermieden werden, gleichzeitig werden Welle und Rotor enger geführt.

Zylinderrollen-Reihen tragen gleichmäßiger

An der zweiten Lagerstelle der Hauptwelle kommt mit einem zweireihigen Zylinderrollenlager das optimale Loslager zum Einsatz. Auch hier kann das radiale Spiel minimiert werden. Die Zylinderrollen-Reihen tragen gleichmäßiger. Der axiale Längenausgleich findet nicht mehr über das Lagergehäuse, sondern über die Wälzkörper im Lager statt, was zu einer wesentlich geringeren Belastung des Lagers führt.

Ausgleich von Fluchtungsfehlern durch Kugelflächen

Um Fluchtungsfehler der Welle auszugleichen, ist auch bei dieser Lageranordnung eine Winkeleinstellbarkeit der Lagerstelle erforderlich. Diese Funktion übernimmt bei einer konventionellen Lösung das Pendelrollenlager. Beim Einsatz von Kegel- und Zylinderrollenlager werden statische Winkelfehler durch Kugelflächen zwischen Außenring und Gehäuse ausgeglichen. Beide Lageraußenringe besitzen eine kugelige Mantelfläche, die in den hohlkugeligen Aufnahmebohrungen im Gehäuse sitzen. Wie in einem Gelenklager können die sphärischen Flächen aufeinander gleiten. Eine Beschichtung der Oberflächen verbessert die Gleiteigenschaften und verhindert Passungsrost.

Die neue Hauptlager-Lösung wird auf der Husum Wind 2010 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Berechnungen und Simulationen sind abgeschlossen, ab Mitte des Jahres beginnen die umfassenden Prüfstandsversuche. Eine Umsetzung in die Serie kann ab dem zweiten Quartal 2011 erfolgen.

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