CBAM-Technologie Ricoh 3D bringt pulverbasierten Composite-3D-Druck nach Europa
Die Partnerschaft zwischen dem 3D-Drucker- und Materialunternehmen Impossible Objects aus Illinois und dem 3D-Druck-Dienstleister Ricoh 3D aus England macht erstmals die composite-based additive manufacturing (CBAM)-Technologie für Verbundbauteile in Europa verfügbar.
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Die CBAM-Technologie verwendet – wie in diesem Video zu sehen ist – dünne Platten aus Kohle- oder Glasfaservliesen, die partiell mit einem Binder entsprechend dem digitalen Bauplan benetzt und anschließend mit Kunststoffpulver gefüllt werden. Das Bauteil entsteht, indem die einzelnen Platten verschmolzen werden. Laut Impossible Objects sollen Teile so bis zu zehnmal schneller herstellbar sein als mit dem herkömmlichen 3D-Druck mittels Fused Deposition Modeling (FDM). Durch die Kombination von Hochleistungspolymeren wie Nylon (PA12) und PEEK mit Kohlefaser- und Glasfaserplatten seien die gedruckten Teile stabiler, leichter, haben eine bessere Maßgenauigkeit und ein besseres Temperaturverhalten.

Robert Swartz, Vorsitzender und Gründer von Impossible Objects sagt: „Unser CBAM-Verfahren stellt einen bedeutenden Sprung nach vorn im 3D-Druck dar, mit schnelleren Geschwindigkeiten, besseren Materialeigenschaften und einer größeren Materialauswahl. Durch die Zusammenarbeit mit dem Team von Ricoh 3D, das das transformative Potenzial der additiven Fertigung erkannt hat, werden wir gemeinsam diese Wettbewerbsvorteile für mehr Unternehmen in Europa nutzbar machen.“
Um die additive Fertigung voranzutreiben, hat sich Impossible Objects neben Ricoh 3D auch mit BASF und Tiger Coatings als Industriepartner zusammengeschlossen,.
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Link: Zum 3D-Druck von Ricoh
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